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An guten Tagen - unser Saisonrückblick

„An guten Tagen gibt es nur hier und jetzt“ dröhnt es gerade hinter mir aus dem Küchenradio. Und es scheint ein bisschen, als hätte Johannes Oerding dieses Lied nur für den MKC gemacht. Denn auch wir hatten gute Tage in unserer gerade vergangenen Saison, an denen wir nicht links und rechts geschaut haben, weil wir voller Erwartung nur auf unsere Veranstaltungen geschaut haben. Wird es dem Publikum gefallen? Wird alles so laufen, wie wir uns das vorgestellt haben? Der eine oder andere hat nach seinem Programmpunkt vielleicht auch schon nach vorn geschaut, auf die nächste Veranstaltung, doch nie ...

Halt, jetzt kann ich dem Oerding nicht mehr folgen. Warum sollte man nicht auch einfach mal zurückschauen, sich über das freuen, was man geleistet hat, was alles gut geklappt hat, wenn man ein Publikum nach einer gelungenen Veranstaltung ohne Zweifel als ‚Spitzen-Publikum‘ verabschieden durfte bis zum nächsten Mal.

Letzte Strophe, jetzt bin ich wieder beim Oerding: Denn weil wir wissen, dass die Sonne auch mal ihre Pause braucht (es kann schließlich nicht immer Saison sein) und sich dann bis 11.11. irgendwo versteckt, machen wir Fotos von unseren Veranstaltungen, denn das Licht (danke nochmal an Marco, Resi und die anderen Techniker) war gerade so schön. Und wer will schon diese hellen, diese geilen Tage unserer 59. Saison vergessen?

Zum Glück haben auch wir, dank unseres Chef-Paparrazo Roland ‚Eddie’ Merks, einige, um genau zu sein 968 Fotos, die unsere hellen Veranstaltungstage eindrucksvoll dokumentieren. Natürlich können wir die nicht alle auf unserer Internetseite publizieren, denn das würde schnell unseren Webspace überfluten.

Dennoch, eine Auswahl der besten Schnappschüsse aller Veranstaltungen soll es dann schon sein, die wir mit Ihnen teilen wollen. Schließlich sollen auch Sie die Möglichkeit haben, sich zu erinnern, wie schön das Licht war, wie gut die Stimmung - an unseren guten Tagen!

Den Saisonrückblick finden Sie übrigens HIER.

 

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Wir sind ja stets bemüht, euch regelmäßig mit Informationen zu füttern. Aber manchmal versagt unser Infotainment auch, getreu dem Zeugnisprädikat „steten Bemühens“, also es kam letztlich nichts bzw. in unserem Fall nicht die richtige Information zur richtigen Zeit bei raus.

Schwamm drüber, man muss sich auch mal selbstkritisch beäugen. Viel wichtiger ist bei der Überschrift ja, wen der MKC wohin entsandt hat. Also der Reihe nach:

Wie schon mehrfach öffentlich bekannt gemacht, pflegen wir einen sehr guten Kontakt zu Willi und seinen KKH-Trommlern. Daher kommen die Männers auch gern mal zu uns zu Besuch. Zwangsläufig wurden wir dann zu Recht mal angehalten, uns eben gleichermaßen mal bei Veranstaltungen des KKH blicken zu lassen. Zugegeben, das fällt uns ob der vielen eigenen Veranstaltungen nicht ganz leicht. Aber wenn wir denn schon einmal eingeladen sind, lassen wir uns das nicht dreimal sagen.

Nun kann ja unmöglich der ganze Verein mein KKH einreiten. Also schickt man eine Abordnung. Nur wen, das ist immer die spannende Frage?!?!

Wir haben lange und intensiv im Vorstand beraten, um schließlich eine ganz einfache Formel zu finden: Wir schicken die schönste Delegation, die der Verein hat, nämlich unser Showballett.

Gesagt, getan. Anlässlich der KKH-Mottoparty unter dem Motto „NEON LOVE“ am 14.02.2020, also einen Tag vor unserer ersten eigenen Veranstaltung, haben unsere Mädels einen Auftritt hingelegt. Es bedarf sicher keiner großen Erläuterungen, dass der sich - wie immer - sehen lassen konnte.

Na gut, Willi, für‘s nächste Jahr hast du die Wahl: Entweder die MKC-Oktoberfest-Boys stellen die Delegation oder wir schicken euch nochmal die Mädels!? Du hast die Wahl!?

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Nachdem der Schmerz über das Ende unserer Saison so langsam verfliegt, kommen mir unweigerlich diese Zeilen des gleichnamigen Liedes von Frank Sinatra in den Kopf: It was a very good year!

Die Kernbotschaft des Liedes ist die, dass jede Zeit ihr Gutes hat und so eben auch jedes Jahr ein gutes Jahr ist. Unser MKC hat in diesem Jahr seine 59. Saison begangen, natürlich eine gute, weil ja jede Karnevalskampagne ihren besonderen Reiz hat, also die gerade vergangene genauso wie ihre 58 Vorgänger.

Aber es wäre zu tief gestapelt, einfach nur zu meinen, es war ganz okay, weil wir es halt gerne machen. Denn wenn ich das Feedback, was uns der eine oder andere Besucher rückgekoppelt hat zum Maßstab nehme, war es eine tolle Saison.

Wir haben zum 59. Mal schlicht geliefert, das hohe Niveau unserer  Veranstaltungen gehalten, wenn nicht gar ausgebaut. Wir haben Traditionelles genauso bewahrt wie Neues probiert. Wir hatten  eine Reihe von tollen Gastauftritten, nicht zuletzt wegen der gewonnenen Maßkrug-Challenge zum Oktoberfest. Regelmäßige Partner, wie der Corona Dance e.V., in der Vorsaison noch unter dem Namen Opus Cultum in unserer Narrhalla am Start, oder unsere Trommlerfreunde vom KKH, der Singende Gärtner vom Töttelstädter Karneval Club, Uli Berg vom FEK bereicherten unser Programm.

Aber auch neue Gastspiele, wie der zum Sommerfest angekündigte Auftritt der Ingerslebener Schalmeien BigBand um das vorsaisonale Prinzenpaar Kai I. und Josie I., das Männerballett der Elxlebener Elche, das Tanzpaar des Schnellmannshäuser Carneval Vereins und das Seniorenresidenz-Ensemble ? der Carnevalsfreunde Erfurt e.V., dürfen durchaus als zusätzliche Highlights unseres eigenen Programms bezeichnet werden. Über die Auftritte von Stimmungskanone Gerda Gabriel oder den „Lederhosen“ Samu und Sascha braucht man sicher nicht viel Worte verlieren, wenn die auf die Bühne gehen, brennt der Saal sinnbildlich lichterloh. Sehr gefreut haben wir uns auch, dass die Senatoren der GEC wie bereits im Vorjahr den Weg nach Marbach gefunden haben.

Natürlich war auch all das, was wir selbst auf die Beine gestellt haben, überaus gelungen. Unser Tanz von Groß bis Klein, von ganz jung bis schon etwas gereift, unsere Büttenreden, unser Gesang. Ich will hier gar nicht jeden nennen, zum einen, weil meine Frau meint, es liest sowieso niemand, zum anderen aber, weil ich dann Gefahr laufe, jemanden zu vergessen. Keinesfalls vergessen will ich die Hintergrunddienste, den Saalauf- und -abbau, den technischen Support, unsere Versorgung.

Ich meine, das hat alles rundherum gepasst und so ist es eben auch keine Selbstbeweihräucherung, wenn ich konstatiere:

It was a very good year!!!??

PS: Die Fotos sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der Saison und sollen lediglich den Artikel ‚komplettieren‘. Unsere Bildergalerie wird alsbald aktualisiert, um dann wirklich ein vollständiges Bild unserer Saison für unsere Internetbesucher geben zu können.

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In den großen Karnevalshochburgen ist der Rosenmontag das eigentliche Highlight der Karnevalssaison. In unserer Landeshauptstadt ist der Rosenmontag eher geprägt von einer gewissen Katerstimmung nach dem gestrigen Umzug.

Doch auch davon lassen wir uns nicht stören, die Saison ist schließlich noch im Gange und wenn wir es mit Margot Sponheimer halten, dann sind wir eben an diesem Rosenmontag (neu) geboren und leben unser Narrenleben bis Aschermittwoch uneingeschränkt fort.

Der Rosenmontag beim MKC ist traditionell der Tag unserer Kappenfahrt in soziale Einrichtungen der Stadt.

Den Auftakt macht dabei natürlich der Kindergarten unseres Ortes, die Marbacher Lausbuben besuchen uns in der Narrhalla. Glückliche Kinderaugen, die begeistert sind von Musik und Tanz, Spaß am Kostümieren haben, was kann es schöneres geben!

Wir waren gerade im Staatlichen Förderzentrum 1 Am Andreasried. Dort wurde uns wie immer ein besonders herzlicher Empfang bereitet, die Kinder haben gejubelt und unsere Mädels und Mäcki haben die Runde spitzenmäßig unterhalten. Ja, und ein bisschen Elferrat war auch dabei. Besonders zur moralischen Unterstützung brauchen die Mädels das einfach!?

Nun sind wir beim Christophoruswerk in der Leipziger Straße angekommen. Ob der Elferrat noch einen Auftritt schafft? Zumindest bei unseren Tänzerinnen und Mäcki habe ich da keine Zweifel!

Update: Der Elferrat hat es noch ein weiteres Mal geschafft, die hohe Verantwortung einer Ministerriege zu tragen und hat den Verein würdevoll vertreten. Aber absoluten Respekt nötigt uns Ministern das Durchhaltevermögen unserer Garden ab. Nunmehr zum 3. Mal haben sie ihr Tanzprogramm innerhalb kürzester Zeit vorgeführt. Das ist wirklich Leistungssport der Extraklasse! Respekt!!!

Es ist vollbracht. Nachdem wir auch im Christophoruswerk am Ringelberg zunächst mit einem Mittagsimbiss begrüßt wurden, konnten wir dann zum 4. Mal an diesem Tag unsere Programmpunkte vorführen. Wir wurden frenetisch bejubelt und trotz aller Strapazen unseres Tagesablaufs machte es bei solch guter Stimmung noch einmal richtig Spaß, ein wenig närrisches Brauchtum zu verbreiten. Zum wiederholten Mal an diesem Tag haben wir uns auch darauf verabredet, im kommenden Jahr die Tradition unserer Kappenfahrt fortzusetzen und uns dann wiederzusehen. Darauf freuen wir uns schon heute.

Zum Schluss gibt es wieder die obligatorischen Worte des Dankes. Danke an alle Aktiven, ohne die eine Kappenfahrt nicht sinnvoll wäre, danke an Tino Köbis, der unsere Mädels mit dem Bus zu ihren Auftritten gebracht hat. Und natürlich auch danke an diejenigen, die in Marbach geblieben sind, um die Halle wieder für die letzte öffentliche Veranstaltung herzurichten oder den Umzugswagen wieder für seine zivile Nutzung abzurüsten.

Hoffentlich sehen wir uns heute Abend noch einmal!

 

 

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I wish I had your pair of Wings... Wer kennt sie nicht mehr, diese Zeilen aus dem Lied von der Kelly Family aus ihren Glanzzeiten Mitte der 90er.

I wish I have some Wagen-Angels. So oder so ähnlich müsste unser Motto des heutigen Tage lauten. Denn heute fand der Festumzug statt und wir waren - wie sollte es auch anders sein - dabei. Aber eben nur, wenn jedes Rad einen eigenen Engel hat. Und deswegen gilt mein besonderer Dank an diesem Tage den Wagenengeln, den Männern und Frauen, die eben die Umzugsräder gegen - was auch immer bei den vielen Zäunen und Ordnern - zu schützen. But however, die Vorschriften verlangen Wagenengel und dann kannst du froh sein, welche zu haben. Überwiegend die Angehörigen unseren FFW, also unserer Freiwilligen Feuerwehr haben für uns die Räder geschützt und das verdient unseren Respekt für unsere Helden des Umzugstages. Also vielen Dank, ihr Angels, ihr habt einen dicken Stein im MKC-Brett!

Doch der Reihe nach, vor dem Umzug haben wir an diesem Wochenende zwei Kostümbälle gewuppt, also 2 Abendkracher, Galaveranstaltungen oder eben einfach die MKC-Partys, die genau deshalb so heißen, weil sie eben in Erfurt nur einer veranstaltet. Natürlich der MKC.

War am Freitagabend das Haus nur gut gefüllt, als die GEC-Senatoren  in einer Queen-Parodie „I want to break free“ ebenso performen, wie sie die Show weitergehen ließen, hat am Samstag der ausverkaufte Saal sowas von gebrodelt, dass ich mein nach gut vier Stunden aber sowas von „well done“ fühlte. Ein Spitzen-Publikum war wohl nur das Sahnehäubchen auf einem mehr als gelungenen Abend. Nein, falsch. Ein Sahnehäubchen könnte man auch weglassen, als sei es schmückendes Beiwerk, Chichi, den man gar nicht unbedingt braucht. Nein, Ihr wart der Soßenfond, die Grundmasse, das Backpulver eines überaus gelungenen Abends.

Jede Einzelnummer war super, am Samstag konnten wir zudem erleben, wie Abfahrt Lederhose die Bühne zum Beben brachte. Doch - auch als Programmaktiver, der doch am Liebsten den besten Auftritt gemacht hätte - unser Showballett hat sie alle einfach vom Stuhl gefegt. Tolle Mädels, super Outfits, perfekte Choreografie, das war schon so etwas wie die Champions League. Aber wie gesagt, es ist Jammern auf hohem Niveau, wenn ich sage, ihr wart das Sahnehäubchen eines gelungenen Abends voller erstklassiger Zutaten.

Und nein, Ollie, es ist nicht fair, wenn du deinen Auftritt durch diese Mädels ebenfalls pushst. Nächstes Jahr will ich das auch so! ?

Aber ach, „Wir Lieben Karneval“ steht auf Stickern, die die Freunde Des MKC regelmäßig an ihren Kleidern tragen. Und genau das haben wir dieses Wochenende gemacht, gelacht , getanzt und geliebt, Marbach lebt!

In diesem Sinne sind wir dann heute Umzug gefahren, trotz des Sturms, trotz des Regens trotz der Müdigkeit, die dem einen oder anderen noch etwas anhing. Und auch hier und heute waren es die „Mitläufer“, also all diejenigen, die neben, zwischen oder hinter  unseren diversen Zugfahrzeugen gelaufen sind, Stimmung gemacht haben wenn der Anzug stockte, abgefeiert haben, als gebe es kein Morgen.

Und so will ich denn auch schließen mit den Worten des Dankes, danke an unsere Bivis, die die After Parade in unserem Vereinsheim ausgerichtet haben, danke aber auch an Gisela und Eddie, die das normalerweise wie selbstverständlich tun und danke an die Jürgen Zehner Band und Antje Kaufmann, die uns an den beiden Kostümbällen musikalisch unterstützt haben. Danke an Frank Rost, ohne den wir wahrscheinlich keinen Umzugswagen hätten bauen können und danke an Eisen-Fischer, ohne die unser Wagen-Schmuck wohl nicht auf die Straße gekommen wäre. Ihr seid super! Und danke natürlich an diesen Verein, dem ich zugehörig sein darf.

Wir sind auf einem guten Weg - let‘s move together!!!?

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