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Diese Frage stellte Anfang des Jahrtausends unser Fußball-Kaiser als Werbeträger für ein Mobilfunkunternehmen. Was das mit uns zu tun hat, ist relativ leicht erklärt:

Bei unserer kleinen Garde war heute schon oder besser gesagt erst Weihnachten. Denn aufgrund terminlicher Engpässe in der regelmäßig viel zu kurzen Adventszeit konnten die Kinder eben erst heute ihre Weihnachtsfeier im Verein feiern.

Besser spät als nie, so sagt es der Volksmund und in dem Sinne hat sich wohl niemand darüber beschwert, dass den "Kleinen" einen bunten Nachmittag miteinander verbracht haben.

Start in die septemberliche Weihnachtsfeier war im Jumphouse "My Jump". Auf den Trampolins konnten die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben.

Danach ging es zurück nach Marbach, genau gesagt in das MKC-Vereinsheim. Dort angekommen, wurden Sie von einem Buffet und leckerem Essen begrüßt, was freundlicherweise die Eltern der Kinder ausgerichtet haben. Dafür herzlichen Dank. Die Getränke dazu und den Eintritt ins Jumphouse hat der Verein übernommen.

Die Kinder haben jedenfalls einen schönen Nachmittag gehabt und haben daher vermutlich gar nicht bemerkt, dass das heutige sprichwörtliche Schmuddelwetter für viel anderes auch gar nicht taugte. Also kurz und gut, vielleicht nutzen wir zukünftig noch bewusster die (nicht nur karnevalistische) Saure-Gurken-Zeit, um im Verein zusammenzukommen. Dann ist es auch völlig egal, ob man seine Weihnachtsfeier erst im September feiern kann.

Am Freitagabend hat der Elferrat in seiner monatlichen Sitzung das Motto für die 59. Saison beschlossen:

MKC - närrisch grenzenlos!

Warum dieses Motto? Was wollen wir damit aussagen?

Nun ja, dieses Motto reflektiert durchaus ein bisschen Geschichte des MKC. Vor genau 60 Jahren wurde mit dem Ortsclub der närrische Vorläufer unseres Vereins gegründet. Dessen erste Faschingsveranstaltung wurde im Jahr des Mauerbaus durchgeführt, der Karneval war ab da nicht nur durch die Zensur der DDR-Obrigen, sondern eben auch räumlich "begrenzt"!

Rund 30 Jahre später brachte David Hasselhoff mit seinem "Looking for Freedom" die Mauer zum Einsturz. Naja, genau genommen waren es die DDR-Bürger, die die friedliche Revolution geführt haben. Der David passte mit seinem Lied nur genau in die Riege derjenigen, Künstler, die das Ende des Kalten Krieges und die Teilung Europas in die 2 Lager bzw. die Teilung Deutschlands musikalisch verarbeiteten. Westernhagens "Freiheit" gehört da sicher genauso dazu wie der Wind der Veränderung, den Klaus Meine und die Scorpions sehr "pfiffig" durch Europa bliesen.

Und nun haben wir sie seit 30 Jahren, die Freiheit, genießen seit 30 Jahren die Freiheit, fast alles tun und lassen zu können, was wir wollen. Da ist doch mal an der Zeit, nochmal inne zu halten, uns "to the Magic of Moment on a Glory Night" führen zu lassen. Die Kinder von Morgen, von denen Klaus Meine da singt, sind mittlerweile teils schon erwachsen, haben selbst Kinder sehen sich mit ganz anderen Problemen konfrontiert als die friedlichen Revolutionäre von 1989.

Da ist ganz vorne an die Sorge um die Zukunft unseres Planeten. Sind wir wirklich gewappnet, die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen. Musste da wirklich erst eine 14-jährige Schwedin kommen und den G8 erklären, dass wir uns eben nicht die Freiheit nehmen dürfen, über unsere Verhältnisse oder besser über die Leistungsfähigkeit unserer Erde zu leben?

Und dann sind da noch die Folgen, die der technologische Fortschritt und die Digitalisierung mit sich bringen. Da machen sich vornehmlich Afrikaner auf den Weg, um ihre Perspektivlosigkeit im eigenen Land hinter sich zu lassen, getragen von der Hoffnung, dass im reichen Europa alles besser wird. Das kann ein jeder finden, wie er will. Nur eines kann man eben nicht: "Freiheit, Freiheit, wurde wieder abbestellt" - so singt es Marius Müller-Westernhagen eben in seinem "Freiheit".

Ob er damals schon an die Kehrseite der Medaille, ähh, der offenen Grenzen gedacht hat, darüber haben wir bislang nicht mit ihm gesprochen. Jedenfalls hatte er insofern schon Recht, dass Freiheit eben keine Einbahnstraße ist. Also alle Freiheit des Einzelnen endet früher oder später dort, wo er auf die Freiheitsbestrebungen eines anderen trifft. "Der Mensch ist leider nicht naiv, der Mensch ist leider primitiv", so singt es der Westernhagen.

Wir MKCler wollen keineswegs diese Zeilen vom Marius für uns gelten lassen. Wir nehmen sie an, die Herausforderungen, die die Grenzenlosigkeit nunmal mit sich bringt. Und wir werden sie närrisch-karnevalistisch verarbeiten, das ist unsere Vorstellung von Karneval. Keine Grenzen, keine Denkverbote und ein klares Bekenntnis zur marxistischen Lehre "Narren aller Länder, vereinigt euch!"

Ich glaube, jetzt höre ich langsam auf. Wir wollen niemanden verschrecken, der Marbacher Karneval wird auch in seiner 59. Saison das sein, was er immer war. Unterhaltsam für Sie, unterhaltsam für euch. Und daher erlaube ich mir, den Marius ein letztes Mal zu zitieren: "Alle die von Freiheit träumen, sollen's feiern nicht versäumen"! In diesem Sinne werden wir ganz sicher mit Ihnen feiern - fast grenzenlos!

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Diese MKCler, was für ein verrücktes Volk. Da machen die Karneval, Wild-West-Sommerfest, diese Ausfahrten und nun...

san‘s a no boarisch! Also wie auch immer man das schreibt, wenn man das sonst so ungeliebte weiß-blau plötzlich über unser MKC-Rot-Weiß stellt?

Naja, die Narren sind jedenfalls los, ich bin mitten drin und wahrscheinlich die letzte Bastion der Übernahme des Vereins durch die Weiß-Blauen...

Ach Quatsch, heute ist Oktoberfest auf‘m Domplatz und wir proben schon für das Marbacher Oktoberfest. Ich glaube, wir können das... oans, zwoa, gsuffa!!!

Wir sehen uns zum MKC-Oktoberfest in Marbach! Wir haben das Schönste, was der Verein hat, aufgeboten, um dieses zu bewerben. Wer jetzt immer noch keine Lust hat, ist wahrscheinlich doch ein Oktoberfest-Muffel!!!?

Da legen sich selbst die "Gasteiner" nieder, wenn unser Verein seine geballte Dirndl- und Lederhosen-Kompetenz auffährt! Danke für den schönen Abend, Jungs, Ihr wart spitze!

Bin ich schon drin?

Es wird dem deutschen Unternehmer Josef Neckermann zugeschrieben, dass man „mit der Zeit gehen müsse, um nicht mit der Zeit gehen zu müssen“. Welch bittere Ironie, dass Neckermann selbst vor Jahren sein Unternehmen verkaufen, mit anderen Worten gehen musste und nun mit dem Niedergang von Thomas Cook die Marke Neckermann vermutlich ganz vom Markt verschwinden könnte.

Was das mit unserem Verein zu tun hat? Gute Frage. Wir wollen keineswegs vom Erfurter Karnevalsmarkt verschwinden, also orientieren wir uns an Neckermanns Aphorismus und sind bestrebt, mit dieser schnelllebigen Zeit Schritt zu halten. Das machen wir vereinsintern, in dem wir auch Bewährtes kritisch würdigen, Tradiertes fortentwickeln und vor allem versuchen, mit unseren bestehenden Mitgliedern im regen Austausch zu stehen.

Aber ganz gleich, wie gut uns das auch immer gelingen mag. Ein Verein, der fortbestehen will, muss regelmäßig für „Nachwuchs“ in den eigenen Reihen sorgen. Denn in einhundert Jahren sind auch die heute jüngsten Vereinsmitglieder eben älter als ?.

Unmittelbar nach unserem Ausfahrts-Wochenende ist unser neuer Webservice „Online-Mitgliedsantrag“ in den produktiven Einsatz gegangen. Und mag es nun Zufall sein, dass unsere vorherige Mitgliederakquise während der Ausfahrt fast zeitgleich mit diesem neuen Dienst zusammengefallen ist? Egal, seit der Freischaltung des Online-Antrages haben wir bereits 2 neue Mitglieder erfolgreich über diesen Weg registrieren können.

Den beiden ‚jüngsten‘ Mitgliedern Yvonne und Ina gilt zuvorderst unser Dank für diesen weisen Entschluss und ein herzliches Willkommen in unseren Reihen. Wir sind uns ganz sicher, dass eure Verbindung mit dem MKC für beide Seiten - ganz frei nach Casablanca-Rick Humphrey Bogart - der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein kann.

Tja, und wenn die alte Fußballerweisheit, dass es läuft, wenn es einmal läuft, auch für unsere Mitgliedergewinnung gilt, werden wir uns ganz sicher nicht beschweren, wenn die beiden nicht lange die ‚Jüngsten‘ bleiben.

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Einmal im Jahr lassen wir es uns nicht nehmen, on Tour zu gehen. Dann heißt es „Ausfahrt“, in diesem Jahr geht die Ausfahrt in den Harz und die Welterbestadt Quedlinburg.

Also nur, falls wir dort jemals ankommen. Ihr habt ja keine Vorstellung, wie schwer es ist, den Verdauungstakt von 35 Menschen unter einen Hut zu bringen und so stehen wir gerade schon zum dritten Mal für eine PP (näher wollen wir an dieser Stelle nicht auf Details eingehen).

Also hoffen wir mal drauf, dass wir gleich den Hexentanzplatz erreichen, dann ist Mittagspause!

1. Zwischenstopp erfolgreich:

Der Hexentanzplatz begrüßte uns im Sonnenschein (wenn Engel reisen?) und wir haben uns kurz gestärkt von den Strapazen der vielen Pausen auf unserer Busfahrt! Jetzt sitzen wir schon wieder im Bus auf dem Weg nach Quedlinburg, wo wir uns nun das Welterbe anschauen wollen.

Auf den hinteren Bänken forderten die Teilnehmer gerade griechischen Wein, denn sie meinten, der wäre wie das Blut der Erde... Also auch an Stimmung mangelt es nicht und Torsten gibt einen einzigartigen Mundschenk!

2. Stadtgeschichte studiert:

In Quedlinburg angekommen, haben wir uns intensiv mit der Geschichte der Stadt auseinandergesetzt, per Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten einer zugegebenermaßen einzigartig schönen Stadt - die ganze Stadt ist einfach EINE Sehenswürdigkeit - besichtigt und nach einem weiteren Verweilen im Städtchen zur freien Verfügung sind wir dann Richtung Hotel gestartet. 

3. Hotelzimmer bezogen und Seminarveranstaltung gestartet:

Der Abend stand ganz im Zeichen der Weiterbildung. Nach einer kurzen abendlichen Stärkung und dem schwer verdaulichen Sieg der Roten Bullen über den SVW lehrte uns Mäckie mit der Erfahrung von gefühlt 100 Jahren Brauchtumspflege, welche Klänge eine Karnevalsveranstaltung zu dem machen, was das Publikum von einer solchen erwartet.

Anschließend folgte ein Impulsreferat von Werner Mattausch, der als erfahrener Büttenredner mit dem gesprochenen Wort jongliert wie Ronaldo oder Messi mit dem Ball. Und so gingen wir  miteinander, nebeneinander auf Kreuzfahrt, waren nie gegeneinander, sondern stets füreinander auf dem Narrenkreuzfahrtschiff und konnten eindrucksvoll erfahren, warum eine Bütt zum Karneval gehört wie der Pommes zum Fritz!

Danach folgte noch intensive Forenarbeit. Während Forum 1, moderiert von Vereinsvize Fank Limberger, an der Findung des Mottos für die neue Saison arbeitete, feilte Forum 2 unter der Leitung von El Presidente an Ideen um einen paradiesischen Kostümball. In Forum 3, einer Koproduktion von Verkleidungskünstlerin Giulia und Moderator Olli übten sich weitere Teilnehmer an der Kunst der Verkleidung, die natürlich leichter fällt, wenn man seine Figur für die Saison wieder in die Soll-Konfektionsgröße trainiert hat.

4. Strebsame Narren und der schlecht vorbereite Vorstand

Danach war eigentlich die gemeinsame gesellige Abendveranstaltung angesetzt, aber die besonders eifrigen Narren konnten es auch hier nicht lassen, sich in den närrischen Grunddisziplinen Tanz und Gesang zu üben.

Leider war der Vorstand wieder schlecht vorbereitet und hatte die Teilnahmezertifikate nicht dabei. Wir denken trotzdem, die Veranstaltung hat alle Teilnehmer intensiv auf die kommende Saison vorbereitet, die Sinne für das karnevalistisch Wesentliche geschärft und für das kommende Jahr werden wir die Weiterbildung zur Anerkennung als Bildungsurlaub-tauglich anmelden.

5. Der Morgen danach

Am Sonntag haben wir nach einem gemeinsamen Frühstück noch einen Abstecher nach Wernigerode gemacht und uns mit der Baumkuchenherstellung auseinandergesetzt. Einzelne Reiseteilnehmer denken seither über den Erwerb eines Dönerspießes nach, um diesen zum Baumkuchenspieß umzubauen, andere konnten wieder ganz neue Seiten an sich entdecken bzw. würden für sie entdeckt, der Dritte dachte über eine Brauereiführung in der Nähe gelegenen Hasseröder-Brauerei und ein passendes Seminar in der Wasserveredlung nach und der Rest ließ sich einfach den Baumkuchen schmecken.

6. Heimreise und Resümee

Die Heimreise ging dann flüssig, aber deutlich ruhiger als die Herfahrt mit Zwischenstopp in Feldengel, der Heimat unseres Referenten Werner von statten. Damit ist es Zeit für die Schlussbetrachtung. Die Ausfahrt 2019 hat in allen wesentlichen Punkten gut funktioniert. Das Wetter war prächtig, die Narren schön närrisch, die Teilnehmer wissbegierig und Unterkunft und Verpflegung haben auch alle Anforderungen erfüllt, die man für solche Studienfahrten einfach braucht.

Abschließend gilt es noch Danke zu sagen! Allen voran danken wir unserem Busfahrer Hanjo, der uns an alle Orte gebracht hat, die Teil unserer Reise waren. Dann danken wir natürlich unseren Referenten für die wertvollen Inputs, die sie uns vermittelt haben. Danke aber auch an unsere Bivi-Mädels und die Womanizer Marco für Höchstleistungen an der Bar und Sascha, der als DJ Iff (mit 2 F) dem Publikum einfach ansieht, was es der jeweiligen Stimmung entsprechend gerade braucht. Danke auch an Micha, der Ausfahrt-Reiseleiter Marcus am Grill tatkräftig unterstützte und an Reiseleiter-Gattin Annette, die sich mit ihrem Organisationstalent um höhere Aufgaben beworben hat. Und, last but not least, danke an eine sehr angenehme Reisegruppe. Es ist sicher nicht ganz leicht, eine Gruppe von 1-81 Jahren unter einen Hut zu bekommen, aber es hat eindrucksvoll geklappt!

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