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So ein Verein, der ist halt heterogen. Da gibt es junge, alte, große und kleine und natürlich männliche sowie weibliche Mitglieder, Tänzerinnen und Nicht-Tänzer.

Aus einer solchen Zusammensetzung ergeben sich zwangsläufig Gruppen. Eben nicht nur die unterschiedlichen Formationen, die unseren Verein prägen, sondern halt auch Leute, die sich gut kennen und verstehen und die Vereinsmitglieder, von denen man noch gar nicht wusste, dass man mit ihnen ein Hobby teilt.

Umso schöner ist es jedoch, wenn man die Formationsgrenzen einmal durchbricht, wenn man einfach mal zusammen kommt und  mal außerhalb einer Bühnenshow einen netten Abend miteinander verbringt.

Genau das haben wir heute getan.

Während unsere Große Garde gerade im Wochenend-Trainingslager in Tambach-Dietharz weilt, haben wir uns eben auf den Weg dort hin begeben, sie besucht, das vegan-vegetarisch-fleischige Grillbuffet zubereitet und einen gemeinsamen Abend verbracht.

Das eigentlich bemerkenswerte daran: es war nicht etwa die Idee der Alten, nein Erfahrenen, dass man sowas mal machen sollte. Es waren die Gardemädels selbst, die den Anstoss hierzu gegeben und uns kurzerhand eingeladen haben. Dafür ziehen wir einfach mal den Hut und sagen ‚Herzlichen Dank‘ für die Einladung.

So etwas zeigt doch, dass so ein Sozialgebilde wie ein Karnevalsverein trotz dieser Heterogenität funktioniert, dass jeder einzelne Beitrag (ob durch eine Gruppe oder einen Einzelnen) kein Selbstzweck, sondern ein Puzzleteil zum großen Ganzen ist - nämlich einem funktionierenden Vereinsleben.

Der MKC scheint mir da auf einem guten Weg und ich lege mich mal fest. Sowas machen wir mal wieder und dann kommt die (Gegen-)Einladung von uns.

Mädels, macht weiter so - wir freuen uns auf die Saison mit euch!

Liebe Marbacher Oktoberfest-Besucher, liebe Freunde des MKC,

nachdem wir bereits nach unserer Freitagsveranstaltung durchweg positive Resonanz erfahren haben und mit unserem 1. Marbacher Oktoberfest bereits zur Halbzeit überaus zufrieden waren, fand am gestrigen Abend nun Teil 2, oder besser das große Finale statt.

Und was soll ich sagen, es war großartig. Die Halle proppenvoll, das Publikum in Dirndln und Krachledernen in bester Stimmung, die Jausenplatten einfach lecker und - wie es die Stammtischbrüder schon zur Saison sangen - das Bier schmeckte gut. Na gut, es gab auch kleine Pannen: Die Sporthalle ist zu klein für die feierwütigen Tänzerinnnen und Tänzer, so dass Präsident Andreas Schulz heute bereits die Titelschlagzeile für die Montagsausgabe der Thüringer Allgemeinen ankündigte: „Die Hallengröße der Marbacher Sporthalle hat nicht mit der positiven Entwicklung des Ortes mitgehalten. Erfurter Sportbetrieb stellt Mittel zur Erweiterung der Marbacher Festzelt-Halle bereit!“. Woher unser Präsident immer seine Informationen bezieht, sagenhaft. Aber Recht hat er. Dieser Ort hat eine 3-Feldhalle verdient. Oder wenigstens ein ortseigenes Festzelt, wir wollen ja nicht unverschämt sein!

Apropos Pannen: Wenn die heutige Wahl am Fassanstich entschieden würde, hätte der Starter der SPD, OB Andreas Bausewein, haushoch gegen den Vertreter der Liberalen, Thomas L. Kemmerich, gewonnen. Während Bausewein am Vorabend kaum 2 Schläge benötigte, endete der Anstich von Thomas Kemmerich im Fluten der Bühne. Aber davon ließ sich im Saal keiner die Stimmung vermiesen. Als die Bühne wieder trockengelegt war, konnte „bassd scho“ - die fränkisch-bayerische Partyband losrocken und das haben sie eindrucksvoll gemacht. Ach ja, um den politischen Wettstreit noch ein bisschen zu thematisieren: vielleicht lag Kemmerichs Niederlage nur an dem minderwertigen Werkzeug, dass man ihm zur Verfügung stellte - der Zapfhahn war leider gebrochen. Hoffentlich wurde der nicht angesägt, das wäre ja dann verbotene Wahlbeeinflussung.

Am Ende ist das auch egal, auf unserer Bühne spielt die Politik ohnehin nur dann eine Rolle, wenn wir sie närrisch verhöhnen, ähhh verarbeiten können. Und das ist nun kein Wesenselement eines Oktoberfestes.

Da war der - für das Publikum schon überraschende - Auftritt von Willi und seinen KKH-Trommlern schon eher nach unserem Geschmack.  Und als dann MKC-Thomas gegen KKH-Tino auch noch das Maßkrugstemmen zu unseren Gunsten entscheiden konnte, war der Abend perfekt. Die Harmonie von „bassd scho“-Kapelle und DJ Willi, ein nochmaliger und wie immer gelungener Auftritt unserer Dirndl-Garde, das Catering vom Hofbräuhaus, Stimmung ohne Ende - wenn es jemandem an diesen Abend an irgendwas gefehlt haben sollte, dann können wir dem wohl auch nicht helfen.

Und auch wenn es fast wie Lobhudeln klingt, wenn wir nochmal wiederholen, dass unser Präsident Andreas Schulz den Bierkrug-Sieg über die KKH-Trommler wiederholt zum Anlass nahm, sich bei diesen, insbesondere aber bei unserem Veranstaltungsorganisator-Minister Frank Marini und seinem Event Team zu bedanken: Nein, das darf ruhig bzw. muss unbedingt gesagt werden. So eine Veranstaltung muss man erst mal aus der Taufe heben und schon bei der Jungfernfahrt dermaßen zu überzeugen, das gelingt eben nur mit viel Engagement, guten Ideen, fleißigen Unterstützern.

Und weil dies hier eben zusammen kam, können wir mit Fug und Recht behaupten: Oktoberfest, Marbach und der MKC - des bassd scho.

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Was war das für ein erster Oktoberfestabend, den wir und die mehr als 250 Gäste da gestern Abend erleben durften?

Nachdem der Vorverkauf für den Freitagabend doch ein wenig hinter der gewaltigen Nachfrage nach dem heutigen Samstag hinterherhinkte, hatten sich doch eine Menge Kurzentschlossene noch an der Abendkasse ihr Ticket gesichert und der Saal war gut gefüllt.

Mit etwas Verzögerung eröffneten Veranstaltungsleiter Frank Marini und MKC-Präsident Andreas Schulz gegen 19:35 Uhr das 1. Marbacher Oktoberfest. Unser Vereinsmitglied und Oberbürgermeister Andreas Bausewein ließ es sich, assistiert von Ortsteilbürgermeisterin Katrin Böhlke, nicht nehmen, den Fassanstich mit gekonnten 2 Schlägen und dem traditionellen „O‘zapft is‘“ professionell zu vollenden.

Danach war DJ Rico dran, der an seinem 40. Geburtstag ? bereitwillig den Job übernommen hatte, dem tanzwütigen Publikum ordentlich einzuheizen. Im Laufe des Abends wurde er noch unterstützt von DJ Willi, dem in Marbach immer wieder gern gesehenen Obertrommler der KKH-Trommler.

Karnevalsvereine aus der Umgebung hatten ihre Abordnungen entsandt: neben den KKH-lern waren noch Abordnungen der Elxlebener Elche, der Reseda, des Kirmesvereins Mittelhausen sowie des KCA, eigens für sie hatten wir das Festzelt in ihren Vereinsfarben Weiß und Blau ? geschmückt, mit dabei. Auch unser Minister Michael Panse ließ es sich nicht nehmen, mit seinen Schwarz-Weißen Volleyballerinnen eine Trainingseinheit geselliger Art auf den Freitagabend und in unser Festzelt zu verlegen.

Und dann wurde genagelt, g’suffa, getanzt, gelacht, mit dem Prosit der Gemütlichkeit gedacht. Unsere Garde hatte noch kurzerhand einen neuen Dirndl-Tanz einstudiert und mit gewohnt hoher Qualität aufgeführt.

Also kurz und gut: Wenn Stefan Waggershausen meint, dass es beim ersten Mal noch weh täte, dann kann der unser erstes Marbacher Oktoberfest nicht gemeint haben. Hans Rosenthal wäre sicher der Meinung gewesen, dass dies Spitze war und wäre vor Verzückung in die Höhe gehüpft.

Wir können uns noch gar nicht ausmalen, wie heute erst der 2. Abend vor ausverkaufter Kulisse und mit Live-Band abgehen wird. So viel Luft nach oben sehen wir eigentlich gar nicht mehr und wenn uns nicht das Hallendach wegfliegen soll, können wir eigentlich gar nicht viel mehr Stimmungsraketen zünden.

Danke auf jeden Fall an Frank Marini, der sich von der Idee des Oktoberfests nicht abbringen ließ und den Verein davon überzeugte, dass wir ein solches Event stemmen können. Danke an die DJays, die das Publikum bis in die Nacht hinein auf der Tanzfläche festnagelten. Danke an alle, die bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Veranstaltung ihren Beitrag hatten.

Und Danke natürlich an euch, die ihr gestern dabei wart. Ihr wart ein tolles Publikum. Und falls wir uns nicht heute Abend nochmal sehen, dann hoffentlich zu unserer Saison im Karneval und natürlich auch zum 2. Marbacher Oktoberfest. Denn so viel ist sicher: eine solch geile Veranstaltung werden wir nicht wieder aus dem Marbacher Veranstaltungskalender streichen.

Ticketshop

Kurz vor unserem 1. Oktoberfest haben wir es geschafft. Der MKC bietet ab sofort auf seiner Internetseite einen Ticketshop an.

Und mit der Freischaltung des Ticketshops startet gleichzeitig der Vorverkauf für die 59. Saison.

Für alle, die seit Jahren unsere Veranstaltungen besuchen: Sie können auch im neuen Ticketshop Ihre Plätze einfach reservieren und dann wie gewohnt in unserem Vereinsheim ab Januar Ihre Tickets abholen und bezahlen.

Der Shop bietet Ihnen aber auch die Möglichkeit, die Eintrittskarten hier zu kaufen, per Vorkasse zu bezahlen und Sie bekommen Ihren persönlichen Ticketcode einfach per E-Mail zugeschickt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine anderen Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Alle anderen gängigen Zahlungsarten sind mit Gebühren verbunden und um unsere Preise auch in der neuen Saison stabil zu halten, haben wir diese Gebühren ebenso vermieden wie ansonsten erforderlich gewordene Preissteigerungen.

Sie finden den Ticketshop im Menüpunkt "Termine & Veranstaltungen" oder einfach unter www.mkc-ev.de/mkc-shop.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Liebe Internetgemeinde,

erst vor einigen Tagen zitierte unsere Facebook-Redaktion die großen Worte des Günter Schabowski, mit denen dieser im wahrsten Sinne des Wortes "über Nacht" die Grenzen öffnete. Seinem Gesichtsausdruck war sicher unweigerlich anzusehen, dass er sich in dem Moment noch längst nicht sicher war, was er da quasi aus Versehen angerichtet, was für eine Geschichte er mit diesen Worten geschrieben hat. In dem Facebook-Beitrag wird neben dem Motto der Saison auch das Kostümballthema schon mal gestreift, in dem Ihnen paradiesische Kostümbälle versprochen werden.

Jetzt denkt vielleicht manch einer: Nun spinnen die beim MKC total. "MKC & The Conquest Of Paradise" oder besser gesagt "MKC - Die Eroberung des (närrischen) Paradieses"??

Den Skeptikern begegnen wir mit einem klaren NEIN!

Wie schon in einem früheren Beitrag dargestellt, ist der MKC in der 59. Saison närrisch grenzenlos. Das heißt für uns, der Narr lässt sich nicht einengen. Nicht durch Mauern, nicht durch (staatliche) Vorgaben, nicht durch die Grenzen und Zwänge unseres eigenen Verstandes.

Und nun denken Sie diesen Gedanken mal weiter. Ist denn das Paradies wirklich der Ort, wo Adam und Eva gottesfürchtig lebten, bis die Schlange Eva in Versuchung führte, von der verbotenen Frucht zu naschen? Ist das Paradies wirklich der sinnliche Ort, in dem Männer nach dem Koran mit den 72 Jungfrauen vermählt werden?

Da fällt mir ein Gedicht ein, dass meine Eltern vor unzähligen Jahren in unserer Gartenlaube aufgehängt hatten:

Fernab vom Lärm der lauten Welt,
vertieft im grünen Hain,
da liegt mein kleines Paradies,
mein Garten, bunt und fein.

Oder eine Zeile aus einem Andrea-Jürgens-Song: "Ich zeige dir mein Paradies, wo es die schönsten Dinge gibt."

Also kurz und gut, ist nicht vielleicht das Paradies einfach ein Ort, nach dem wir uns sehnen, an dem wir uns wohl fühlen und bestimmt nicht ein jeder Mensch selbst, was für ihn "paradiesisch" ist???

Insofern scheint des Kostümballthema perfekt zum Motto der Saison zu passen, denn grenzenlos sind somit auch die Paradiese, die wir alle als Ideal vor Augen haben. Und das gibt uns und natürlich auch Ihnen verdammt viel Spielraum für diese Saison. Wir freuen uns drauf. Und deshalb wird eines zumindest nicht passieren, nämlich dass wir wie Campino und die Toten Hosen den Weg ins Paradies scheuen, weil dieser Weg uns zu schwierig sein könnte.

Apropos Versehen:

Ein solches Versehen wie das vom Günter Schabowski hat uns leider auch ereilt. Sicher nicht mit der gleichen historischen Bedeutung, aber da war doch noch etwas, was uns bei der Verkündung unseres Themas glatt untergegangen ist:

Ende April haben wir den 1. MKC-Motto-/Themen-Wettbewerb ausgelobt und konnten nach anfänglicher Zurückhaltung dann 6 Wochen später doch ein paar brauchbare Vorschläge auf unserer Internetseite vorstellen (zum Nachlesen: https://mkc-ev.de/news-impressions/news/92-wir-erobern-das-web-9-komma-null).

Und ja, jetzt kann man sagen, keiner der Vorschläge hätte das Motto "MKC - närrisch grenzenlos!" oder eben das Kostümballthema "MKC - Die Eroberung des (närrischen) Paradieses" formuliert. Sagen wohl alle, bei denen das Glas lieber halb leer ist statt halb voll.

In unserer Motten-Kiste sind durchaus Vorschläge, die auf unsere Saison passen wie die Faust auf's Auge.

Da hatten sich ein paar Cowboys und Indianer an Wild-West-Motive herangewagt. Und... Erinnern Sie sich noch an unser Sommerfest im August? Grenzenlos friedlich saßen die roten und die weißen Brüder (ganz MKC-farbecht) an diesem Abend beisammen.

Da haben sich die Dancing Girls mit einem Vorschlag an den Carneval in Rio gewandt, für Narren sicher so etwas wie Mekka des karnevalistischen Tanzens und vielleicht eben auch ein Stückchen Paradies. Ein Sommer an paradiesischen Stränden spricht ohnehin für sich. Und wer sein Paradies im Leben vielleicht nicht findet, der landet in der Narrenanstalt.

Auf den ersten Blick fällt eigentlich nur die Dotti aus dem Rahmen, die da "Very British" daherkommen wollte. Wobei??? Hatte nicht vielleicht sogar die Recht, dass es paradiesisch wäre, endlich in der Zeitung lesen zu können: Die Briten haben ihren Brexit im gefühlt 257. Anlauf vollzogen oder stellen einen Antrag auf Asyl in der grenzenlosen EU, weil sie genug haben von ihrem semmelblonden Struwwelpeter, ähhh Mr. Prime Minister???

Also sind sie eigentlich alle Gewinner, die Kreativen, die ihre Vorschläge eingebracht haben. Nun gilt es nur, die 3x2 Freikarten gerecht auf die Vorschlagenden zu verteilen. Naja, wird uns sicher auch noch was einfallen. Im Zweifelsfall lädt unser Präsident die ganze Meute zu einem echt feudalen Präsidentenfrühstück ein und die Freikarten vergeben wir für einen guten Zweck. Wir sind da offen.

Sie sehen also, die Saison wird grenzenlos närrisch und paradiesisch zugleich. Seien Sie dabei!

 

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