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Bewertung: 3 / 5

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Kennen Sie Kallis Gute Nacht Geschichten vom Sandmännchen? Nein? Noch nicht?

Sollten Sie unbedingt kennen! Die Quintessenz der Geschichten ist eigentlich immer gleich, Kalli bildet sich irgendetwas ein ... und schwups... ist Kalli eben das, was er sich gerade eingebildet hat. Helikopter, Wal, Eisbär oder was auch immer.

Nach unserem heutigen Frühschoppen bin ich ein bisschen Kalli. Da fieberst du monatelang auf die 59. Saison hin ... und schwups ... bist du so tief in der Saison, dass diese schon wieder fast vorbei zu sein scheint. Quasi, Kalli-Saison.

Doch der Reihe nach, was ist denn eigentlich passiert:

Nach dem vorherigen Wochenende mit 1. Frühschoppen und Kinderkarneval standen dieses Wochenende der 2. und 3. Frühschoppen auf dem Programm. Ganz ‚by the way‘ waren wir auch noch bei unseren Mihlaer Freunden vom MCC, um nicht nur unsere sehr gute Verbindung zu pflegen, sondern natürlich auch mal außerhalb des eigenen Saftes zu schauen, was andere Vereine denn im Karneval so auf die Beine stellen - will heißen, Angenehmes und Nützliches miteinander zu verbinden. 😉

Welche Eindrücke lassen sich aus dem Wochenende also ziehen?

Zunächst mal startete am Samstag unser 2. Frühschoppen. Die Bude, Entschuldigung, die Narrhalla rappelvoll. Das Programm ebenso gut gefüllt, der Besuch des Prinzenpaares als einem besonderen Highlight und wie fasste es der Prinz René in seinen Abschiedsworten so schön zusammen: Wir haben uns in sein Herz gebohrt. Ich glaube, er meinte nicht damit, wir hätten ihm den faden Beigeschmack eines Herzinfarktes beschert, sondern ich glaube. Er fand es richtig gut bei uns. Wir haben also scheinbar nicht soviel falsch gemach.

Nach einem Finale, dass von Karnevalsurgestein Mäcki eingeleitet wurde, ging es für eine Abordnung mit dem Bus nach Mihla (Danke an dieser Stelle an Tino Köbis, der uns wieder einmal bestens hin und wieder zurück gebracht hat). Dort fahren wir schon gerne hin, weil wir dort nette Menschen treffen und die Chemie einfach stimmt. Aber nicht nur das, auch die karnevalistische Gala des gleichnamigen Gala-Abends war durchaus mit einigen ausgesprochen gelungenen Auftritten Grund genug, sich auch mal karnevalistisch einfach ‚berieseln‘ zu lassen, zu genießen und einen schönen Abend zu haben.

Den hatten wir zweifelsfrei und nach einer kurzen Nacht ging es dann heute Morgen schon wieder weiter, der 3. Frühschoppen stand auf dem Programm. Und ich sage es gern und frei heraus: All diejenigen, die sich immer um unseren 2. Frühschoppen drängeln, als dass wir den wahrscheinlich doppelt verkaufen könnten, der 3. Frühschoppen ist mit Abstand der schönste. Ein Super-Publikum konnte einem sorgfältig von Büttenmeister Oliver Illguth zusammengestellten Programm folgen und genau das taten sie. Aufmerksam, jederzeit bei der Sache und trotzdem ausgelassen und fröhlich.

Bitte verstehen Sie dies nicht falsch, falls Sie Gast des 2. FS gewesen sind, Sie waren auch ein tolles Publikum und der 2. FS mit über  350 Gästen war eine Spitzen-Veranstaltung. Aber im direkten Vergleich würde ich sagen, der 3. war nicht so proppenvoll, dafür insgesamt angenehmer, weil mit weniger Grundrauschen im Saal und somit war jedes gesprochene Wort leichter zu transportieren.

Nun ja, jetzt sind wir wieder bei Kalli, denn ... schwups ... sind die Frühschoppen schon wieder vorüber und was diese angeht, müssen Sie sich ebenso wie wir darauf einstellen, dass es diesbezüglich erst in der 60. Saison ein Wiedersehen gibt, Aber damit ist unsere Saison noch lange nicht vorbei, wir haben noch lange nicht genug. Nächstes Wochenende stehen unsere Kostümbälle auf dem Programm und dann kommt ja noch ein Umzug und der Rosenmontag. Wir sind daher weiterhin närrisch, Sie auch?

Bevor ich es vergesse, möchte ich namens des Vereins nochmal herzlich danke sagen. Danke an das Tanzmariechen Lucienne Chantal von das Tanzpaar Julien und Janine von Opus Cultum bzw. deren Tanzgruppe Corona Dance für 3 Auftritte der absoluten Spitzenklasse. Danke auch an die Trommler des KKH und das Männerballett der Elxlebener Elche, die ihre Spielschulden vom Maßkrugstemmen zu unserem letztjährigen Oktoberfest eingelöst und uns mit ihren Programmbeiträgen ebenfalls bereichert haben. Danke an Silke Hoch und die Carnevalsfreunde Erfurt, die uns einen Vorgeschmack auf die Zeit im Altersheim gegeben haben, die man sich so gern vorstellen will. Wir bedanken uns ebenso bei Kai I. und ihrer Lieblichkeit Josie I., die in ihrer Nachprinzenpaar-Saison auch wieder den Weg nach Marbach gefunden haben und ihre Schalmeien-Big-Band im Gepäck hatten. Und danke auch an alle, die ich möglicherweise nach dem anstrengenden Wochenende vergaß zu erwähnen und natürlich auch an alle, die als Vereinsmitglieder ihren Beitrag zu diesem gelungenen Wochenende geleistet haben. Ach, ein paar Dankesgrüße muss ich einfach noch loswerden, nämlich an unsere Ministerfrauen. Traditionell haben die heute morgen wieder das Ministerfrühstück ausgerichtet und was sie wieder aufgetafelt haben, war mit genau der Liebe gemacht, die wir für euch empfinden! 😘

Und um jetzt nochmal auf den Kalli zurückzukommen, der läuft ja im Sandmann. Also streue ich nun noch meinen Sand und wünsche Gute Nacht, wir sehen uns nächste Woche.

Bewertung: 5 / 5

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Es scheint beinahe, als wäre dieses Zitat von Robert Bresson eine Maxime im Leben von unserem ehemaligen Elferratsmitglied Siegfried "Siggi" Falke gewesen. Denn selten sah man ihn ohne seine Kamera, alles fing er ein, was für die Nachwelt behalten werden sollte.

"Eine Veranstaltung, die nicht auf Fotos oder in Videos dokumentiert wurde, hat nie stattgefunden!" -  Dieser Leitspruch war für ihn Anlass und Verpflichtung von 1999 an für einige Jahre im MKC die Rolle des Haus- und Hoffotografen/Videografen wahrzunehmen und eben dafür Sorge zu tragen, dass unsere Veranstaltungen immer als stattgefunden gelten konnten.

Nun erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser ehemaliger Minister "Siggi" am 29.01.2020 verstorben ist.

Wie Recht er doch hatte, dass er uns mit seinen Fotos einen Beleg für unsere Nachkommen geschaffen hat, welcher ein Stückchen MKC-Geschichte dokumentiert. Einen Teil der Geschichte des Vereins, die er mit geprägt hat.

Wir werden dich in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie in den Stunden der Trauer.

R.I.P.

Dein MKC

 
 

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Bewertung: 5 / 5

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Als der Stefan Waggershausen in den späten 80ern der Meinung war, dass es beim ersten Mal zwangsläufig weh täte und erst beim zweiten Mal nicht mehr so sehr, kannte er wohl unseren Verein noch nicht.

Denn am gestrigen Tage haben wir nun endlich die Gelegenheit gehabt, in die Narrhalla einzuziehen, den Bütte‘-Marsch zu hören, unsere Garden tanzen zu sehen, in der Bütt zu unterhalten, aber auch das närrische Treiben in unserer Landespolitik karnevalistisch zu verarbeiten, zu singen, zu kochen, zu tanzen und zu lachen.

Gut, am Kochen war allenfalls unser Caterer, schliesslich musste der die Gäste versorgen und wenn die es eben lieber warm als kalt mögen, dann war er halt gefragt.

Aber wie auch immer, weh tat es weder den Programmaktiven noch einen tollen Publikum, welches aufmerksam und dennoch ausgelassen die Beiträge verfolgte ganz sicher auch schmerzfrei nach gut 5 Stunden Programm die Heimreise antrat.

Also Stefan, wenn du mal wieder mit Victor László auf die Bühne gehst und deinen alten Hit performst, denk an den MKC und singe ganz MKC—mäßig:

„Beim ersten Mal tut‘s nicht weh,

beim zweiten und dritten erst recht nicht mehr.

Denn bei diesem MKC

liebt man den Karneval so sehr“!

Das Fazit der ersten großen Veranstaltung kann daher nicht anders ausfallen als: Wir hatten ein tolles Publikum, viele fleißige Helfer auf und hinter der Bühne, eine tolle Stimmung und freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen!

Freuen Sie sich mit uns, kommen Sie vorbei, für den 3. Frühschoppen und den 1. Kostümball sind noch ein paar Karten verfügbar.

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Bewertung: 4 / 5

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Alea iacta est - die Würfel sind gefallen! Wer kennt sie nicht, diese Zeilen aus jedem guten Asterix-Comic, die für die Nicht-Lateiner immer mit einer Fußnote übersetzt wurden, damit man weiß, was die römischen Besatzer mit ihrem großen Latinum-Gefasel denn eigentlich aussagen wollten.

Wenn Sie denn kein großes Latinum haben, wäre bei „rien ne va plus“ die Botschaft wohl sinngemäß keine andere - nichts geht mehr!

Sie fragen sich jetzt vielleicht, warum macht der wieder so viel Vorspiel?

Die Antwort mag einfach sein: Nun ja, manchmal dauert das Vorspiel eben länger als, naja, sagen wir mal ‚der Augenblick des hohen Glücks‘! 

Morgen geht es los, nichts geht mehr. Was bis heute nicht erledigt ist, das könnte allenfalls nochmal einer Nachtschicht erledigt werden. Oder ist es eben morgen nicht.

Kurz und gut, morgen starten wir in die ganz heiße Phase der Saison, morgen startet der erste Frühschoppen und wir alle sind voller Vorfreude darauf. „Zum Augenblicke dürft‘ ich sagen: Verweile doch, du bist so schön! Es kann die Spur von unseren Narrentagen, nicht in Aeonen untergeh‘n.“ - Der alte Goethe (für unsere jüngeren Leser auch der Namensgeber der filmischen Trilogie von „Fack Ju Göhte“) hat also gewusst, wie wir uns gerade fühlen.

Seit Wochen fiebern wir auf diesen Tag hin. Saison, Karneval, Frühschoppen und Kostümball. Am Ende wird auch die 59. Saison ruckzuck wieder an uns vorübergehen. Viel zu schnell, wenn Sie mich fragen. Denn was der geneigte Besucher unserer Veranstaltungen vielleicht nur erahnen kann, ist mal wieder gelungen. In wochenlanger Detailarbeit haben wir eine Narrhalla erschaffen, die Sporthalle zu dem umgebaut, was Sie erwarten dürfen, wenn Sie uns besuchen.

Wir, das wäre fast vermessen, wenn ich mich denn selbst darauf berufen würde, dass mein bescheidener Beitrag kriegsentscheidend für diese Leistung gewesen wäre. Zugegeben, auch ich habe nicht nur einen Artikel über das Werden der Narrhalla geschrieben. Doch um beim alten Goethe zu bleiben: bin ich wirklich der, der die Hütte gebaut, und diesen Saal, um dessen Glanz ihr uns ab morgen bewundern werdet? Nein, das kann ich mir leider nicht anheften.

Es ist ein MKC-Phänomen, dass gerade diejenigen hierbei zur Höchstleistung auflaufen, denen man das vielleicht nicht auf den ersten Blick zurechnen mag. Da ist Saalbau-Uli, dessen Pressesprecher Wolfgang, da sind Oskar und Eddi, die immer dabei sind, wenn gebaut oder gerückt werden muss. Da ist der unermüdliche M..., nein , das wäre jetzt wirklich zu geringschätzig, Hans-Joachim, der auch beim zweimillionsten Luftballon nicht verzagt, den für die Hallendeko zu verarbeiten, und sei es auch schon mitten in der Nacht.

Natürlich sind auch die Jungen, die Wilden, die Mittelalter nicht inaktiv, wenn es darum geht, die Saison vorzubereiten. Aber was wahr ist, dass darf man auch sagen: Wenn wir sie nicht hätten, wär‘n wir nur die Hälfte wert. Unsere Alters- und Ehrenabteilung hat es einmal mehr gewuppt, uns zur Freude, Ihnen zum Vergnügen!

Und daher gilt diesen Aktiven des MKC unserer besonderer Dank. Ab morgen haben ggf. wieder die Rampensäue den Vorzug. Im Rampenlicht zu stehen. Doch ohne unsere Bau-Auf-Bau-Auf-Alte-MKC-Senioren-baut-auf-Brigade gäbe es keine Bühne, kein Rampenlicht, keine Narrhalla.

So gesehen habt ihr einen super Job gemacht und das verdient unser aller Anerkennung.

Ein etwas kleinerer, aber nicht minder herzlicher Dank gilt auch unseren Sport-Freunden, die die Einschränkungen in ihrem Trainingsbetrieb bereitwillig akzeptieren, um Karneval in Marbach überhaupt möglich zu machen. Nur gemeinsam sind wir stark oder wie ihr es so gern schreibt: Make Marbach great again... together we‘ll make it greatest!

In diesem Sinne freuen wir uns auf Ihren Besuch und grüßen Sie herzlich mit unserem

Marbachia Heijo!

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