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Nachdem die Saison 2020 / 21 komplett ausgefallen war, fanden sich im Mai / Juni diesen Jahres bei steigenden Temperaturen und sinkenden Infektionszahlen ein paar Unentwegte des Marbacher Karnevals wieder zusammen und waren der einhelligen Meinung, dass es das nicht gewesen sein kann mit "Marbach Heijo“.

Die Sonne und die gute Laune stiegen ebenso weiter wie die Infektionszahlen fielen, so dass wir dank der Organisation von Sascha und seinen Damen im September zum Bad nach Blankenburg ausfuhren. Soweit waren wir im Vorjahr auch noch gekommen. Oder besser gesagt, Michas Spuren führten uns damals in den Wald zu den Frauen.

Doch während die Ausfahrt 2020 für uns auch quasi den Aschermittwoch darstellte, waren wir in diesem Jahr wild entschlossen, weiter zu machen. Es folgte unser Sommerfest, was unter dem Motto der „Kelten“ im goldenen Herbst stattfand. Getreu der Devise, dass Namen auch nur Schall und Rauch sind.

Also legten wir noch einen drauf und feierten Anfang November das Oktoberfest. Auch hier holten wir uns die Anregung beim Original, findet das Münchner Oktoberfest ja auch vorrangig im September statt.

Mittlerweile hatte sich aber alles wieder umgekehrt, die Infektionszahlen steigen nicht nur sondern schießen quasi durch die Decke und die Temperaturen gehen in den Keller. Also wieder den Karneval ausfallen lassen müssen ? Neue Regeln wie 2G oder 3G+, was eher an eine mathematische Formel erinnert und bitte nicht mit unserer Thüringer Regierung R2G oder der wohl zukünftigen Bundesregierung RGG verwechselt werden darf, lassen uns aber hoffen. Zudem haben wir in unserem Vorstand und Elferrat zahlreiche Mediziner, Beamte und studierte Leute, die diese Regeln nicht nur lesen, sondern diese auch verstehen können. Außerdem sind sie auch in der Lage, diese uns närrischem Fußvolk verständlich zu erklären, so dass wir am gestrigen 11.11. traditionsbewusst die neue Saison eröffnen konnten.

Auch wenn einiges anders war als in früheren Jahren so wurde auch dieses Jahr nach dem Einmarsch (oder besser Ausmarsch aus dem Schlösschen) des Elferrates und der Garden die Fahne gehisst, mit den 3 Böllerschüssen der Schmiraer Kanoniere auch die letzten Marbacher an den Beginn der 5. Jahreszeit erinnert und natürlich der Schlüssel von der Ortsteilbürgermeisterin in Empfang genommen. Und selbstverständlich durften auch die Elferratsmitglieder erstmals wieder ihre Kappen aufsetzen. Neu war, dass der Jungminister Ralf „Hütte“ Hüttner seine Kappe und Gründungsorden erst mal vom Vizepräsident Dr. Frank Limberger überreicht bekam.

Traditionell bekam auch die Ehefrau des Jungministers ihr Narrenkäppchen, allerdings 5 Nummern kleiner als das Männeroriginal. "Warum eigentlich ?", so fragen die Frauenrechtler.

Schön auch, dass zahlreiche Marbacher dieser Eröffnung beiwohnten, was uns in unserer Meinung, die 61. Karnevalssaison durchzuführen, bestärkt hat.

Damit sind wir im Gegensatz zur Saison 2020 / 2021 schon einen Schritt weiter. Aber auch hier sollten dies speziell die gelernten DDR – Bürger im Verein nicht mit einem bekannten Ausspruch eines ehemaligen spitzbärtigen Sachsen verwechseln: „Gestern waren wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.“

Wir sind also hoffentlich weiterhin negativ getestet, aber positiv gestimmt. Der Karneval 2021 / 22 findet statt, so die (fast) einhellige Meinung im Verein.

Allerdings plant der Vorstand sicherheitshalber schon mal 2spurig, wie unserer Homepage zu entnehmen ist. Am Freitag, dem 25.02.2022, ist nämlich sowohl Versammlung als auch Kostümball angesetzt.

Und da wären sie wieder ... meine Probleme mit dem Time-Management. Man kann zwar am 11.11. den Mantel teilen, aber sich nicht selbst, um an 2 Veranstaltungen gleichzeitig teilzunehmen.

Ich für meinen Teil habe mich aber schon entschieden, zum Kostümball zu gehen.

Ich hoffe und wünsche, dass wir uns dann sehen!

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Es ist vollbracht. Ein ereignisreiches Wochenende neigt sich dem Ende entgegen. Ereignisreich deshalb, weil wir das 2. Marbacher Oktoberfest mit zwei wirklich tollen Abenden hinter uns gebracht.

Am Donnerstag ging es los mit dem Aufbau in unserem SuFz. Es musste ein Schutzboden verlegt werden, da der neue Hallenboden leider nicht ganz so strapazierfähig ist, wie dies für ein Freizeitzentrum eigentlich selbstverständlich sein sollte. Aber egal, wir haben ja eine Lösung gefunden. Die Wände mussten in weißblau geschmückt werden, Biertischgarnituren aufgestellt, eine Bühne und der Cateringbereich wurden gebaut, und, und, und.

Am Freitagabend, als die Gäste in unser „Festzelt“ strömten, war für uns wie auch unsere Gäste klar: der Aufwand hat sich gelohnt, alles lief wie am Schnürchen und nach der Eröffnung durch unsere Ortsteilbürgermeisterin Kathrin Böhlke, MKC-Vizepräsident Dr. Frank Limberger und den routinierten Fassanstich durch den Wehrführer unserer Freiwilligen Feuerwehr, Christian Seidel, brauchte DJ Schädde gerade einmal 2 Songs, um die Tanzfläche zu füllen. Danach riss der gute Besuch derselben bis in den frühen Morgen nicht ab.

Auch der Samstag war fester Bestandteil unseres Oktoberfest-Wochenendes. Dieses Mal waren wir sogar ausverkauft und statt des DJs spielte, wie beim 1. Oktoberfest, die Partyband „Bassd schO“. Ansonsten gab es nicht viel Änderungen zum Vortag. Auch „Bassd schO“ benötigte nur wenige Takte, danach war die Tanzfläche ebenfalls wieder gut besucht und auch bei der Band blieb dies so bis zum „bitteren Ende“ - denn leider war nach den zwei großartigen Tagen schnell klar, dass es das dann auch schon wieder war mit dem 2. Marbacher Oktoberfest.

Ach, stimmt ja gar nicht. Zwischenzeitlich war die Tanzfläche doch kurz leergefegt, aber nur deshalb, weil unsere Große Garde mit einem kleinen Oktoberfest-Auftritt zeigen wollte, dass in einem Karnevalsverein eben immer noch der Tanz ein wesentliches Element der Unterhaltung ist. Und wenn man auch hier die Reaktion der Gäste zum Maßstab nimmt, haben sie das Publikum überzeugend unterhalten.

Für alles Weitere möchten wir lieber Bilder sprechen lassen als zahlreiche Worte zu machen. Dennoch, so viel Zeit muss sein, all denjenigen Danke zu sagen, die sich um dieses Fest besonders verdient gemacht haben:

Zuvorderst wäre hier das Marini Event Team als unser Partner für diese Veranstaltung zu benennen. Planung. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung oblag unserem Ministerkollegen Frank Marini und seinen Mitarbeitern.

Ein ebenso großer Dank gilt den Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr, die 2 Tage lang die Getränkeversorgung unserer Gäste sichergestellt haben. Und so ehrlich muss man sein, das haben sie so professionell gemacht, dass man meinen könnte, dies wäre Bestandteil der Feuerwehrausbildung. 💪

Schließlich gilt unser Dank aber auch all denen, die beim Auf- und Abbau einfach da waren und geholfen haben, ohne dass sie teilweise überhaupt Vereinsmitglieder sind. Das war ganz stark und hat verdeutlicht, dass es in Marbach ein tolles bürgerschaftliches Engagement gibt.

Und um schlussendlich auch die Kritiker einzufangen, die uns vereinzelt vorgeworfen haben, dass wir unverantwortlich seien und ein Superspreader-Event durchführen würden: wir haben uns bei der Veranstaltung zu 100% an die Regelungen der ThürSARS-CoV2-IfS-MaßnVO gehalten, die Ausübung der 2G-Option war rechtzeitig beim Gesundheitsamt angezeigt worden, die beauftragte Security hat sehr akribisch die Impfnachweise aller Gäste geprüft, wir haben ein Infektionsschutzkonzept erstellt und danach gehandelt. Würde ein solches Vorgehen verantwortungslos sein, hätte es der Verordnungsgeber sicher nicht in seiner Verordnung so umgesetzt.

Die durchweg positive Resonanz unserer Gäste hat uns dahingehend bestärkt, dass wir so viel nicht falsch gemacht haben können.

Marbach - ein schlafender Riese?

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Wahrscheinlich ist es gar nicht gut, wenn man in seinem Leben zu viel Fernsehen geschaut hat und dann für viele Lebenssituationen eine TV-Sequenz vor Augen hat, die auf genau diese Situationen adaptierbar sind.

Heute gehen mir bei dem Titel des Beitrages genau 2 durch den Kopf:

Nr. 1: "Herr Berg, irgendwas stimmt mit Hasi nicht!" - mit dieser Aussage über ein kränkelndes Häschen konfrontieren ein paar Kinder Herrn Berg. Dieser greift spontan nach ein paar Luftballons, lädt diese statisch durch das Rubbeln auf dem Kopf auf und reanimiert den kranken Hasen.

Nr. 2 stammt aus "Otto - der Film", der seinen Dank für das Geschenk, dass er für die Rettung der Tochter aus guten Hause erhält, mit den Worten: "Das kann ich doch nicht annehmen... Ich kann doch nicht annehmen, dass das schon alles sein soll!" quittiert. Das Präsent, eine Flasche 1899er 'Château Reibach' für immerhin 9.876 Mark und 50 Pfennig, ist für Otto eben nicht das, was er sich eigentlich erhofft hatte.

Was hat dies nun mit Marbach und dem Artikel zu tun?

Nun ja, vor einigen Tagen haben wir uns als ortsansässiger Verein mit einer langen Tradition für das von der Sparkasse ausgelobte närrische Vereinsvoting "Knete für Ihre Karnevalsfete" beworben. Teilnahmebedingung: Man muss Karnevalsverein sein.

Zwischenfazit nach rund einer Woche Abstiimmung: Der MKC steht mit 156 Votes auf Platz 9. Preise gibt es übrigens nur für die Plätze 1-10.

Und da kommt mir eben unweigerlich der Gedanke: "Irgendwas stimmt mit Marbach nicht!" Also um nicht missverstanden zu werden, ich lebe gern hier, mag "mein Marbach". Aber mal ehrlich, wir sind mit über 4.400 Menschen der größte Ortsteil Erfurts mit dörflichem Charakter. Also scheinbar wohnen in unserem Dorf keine Herr Bergs, die das schwächelnde Voting zu unseren Gunsten gestalten. Nur mal zum Vergleich: Das Nest Hayn im Weimarer Land hat mit 134 Einwohnern wahrscheinlich weniger als in Marbach allein die Schwarzburger Straße. Deren Karnevalsverein steht mit 416 !!! Votes, also mehr als dem 3-fachen an Einwohnern, ganz vorn zum aktuellen Stand.

Und damit wäre ich wieder bei Otto: Ich kann doch gar nicht annehmen, dass das wirklich schon alles gewesen sein soll.

Zugegeben, vielleicht haben wir uns als Marbacher Vereine selbst geschwächt, als wir mit dem MKC und dem Kinder- und Jugend-Tanzverein gleich 2 Vereine ins Rennen geschickt haben. Vielleicht wäre eine "Allianz für Marbach" die bessere Option gewesen. Doch selbst wenn nur jeder 2. Vote eines jeden Marbachers auf einen der beiden Vereine fallen würde, müssten beiden mit haushohem Vorsprung auf Platz 1 und 2 stehen. Abgestimmt haben bislang aber für Marbach nur 262 Menschen, also selbst zusammen lägen wir immer noch deutlich hinter Hayn. Und selbst für den Platz auf dem Podest würde dieses Zwischenfazit nicht reichen, denn der FACEDU und der Faschingsclub Kranichfeld lägen ebenfalls davor.

"Make Marbach Great Again" - so beschreiben die Sportfreunde Marbach eine ihrer Maximen für die Vereinsarbeit in und für Marbach. Und Recht haben sie damit, denn wir stehen in keiner Konkurrenz zueinander, sondern wir Vereine bieten für nahezu jeden Marbacher Bürger eine Heimat, um sich mit seinen Interessen hier einbringen zu können, Teil dieses Ortes und seiner Bevölkerung zu sein. Gerade wir beim MKC bieten mit unserer Vielzahl an öffentlichen Veranstaltungen sogar ohne Mitgliedsantrag Kultur, Unterhaltung, Brauchtumspflege.

Und daher sollte es uns Vereinen doch gelingen, miteinander für Marbach einzustehen. Und wir sollten es ebenfalls schaffen, dass für jeden Marbacher dieser Ort nicht nur eine Schlafstatt nach getaner Arbeit im Zonenrandgebiet seines Arbeitsortes sein sollte. Wenn wir miteinander und zusammen für unseren Ortsteil stehen, wenn der schlafende Riese endlich erwacht, dann sind wir - wie die WWK - eine starke Gemeinschaft.

In diesem Sinne lasst uns versuchen, die "Allianz für Marbach" ins Leben zu rufen. Mit der Angabe von Vor- und Nachnamen, einer E-Mail-Adresse und der abschließenden Bestätigung eures Votes könnt ihr den MKC im Narrenvoting nach vorne katapultieren. Bereits im Voraus bedanken wir uns bei all denen, die uns ihre Stimme geben.

PS: Abstimmen könnt ihr übrigens hier.

Willkommen (zurück) in der Narrenanstalt!

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„Weil's um mehr als Geld geht!“ - so wirbt die Sparkasse in den Medien und will dabei zum Ausdruck bringen, dass die Sparkassen eben mehr als ein beliebiges Kreditinstitut sein wollen, dass man hier auch eine Verantwortung für die Region hat, eine soziale Verpflichtung für die Menschen, das Ehrenamt, die Vereine, die dieses ganz maßgeblich tragen.

Und so ist es auch eine Sparkasse, nämlich unsere Haus- und Hof-Sparkasse Mittelthüringen, die ein Projekt ins Leben gerufen hat, was wir als Karnevalsverein natürlich in besonderem Maße gut finden:

Knete für die Faschingsfete, das Närrische Vereinsvoting!


Na gut, liebe Sparkasse, als Karnevalsverein hätten wir noch einen winzigen Korrekturvorschlag für das Motto, feiern wir doch eben Karneval und nicht Fasching. Aber Spaß beiseite, wir wollen uns keineswegs über eine Idee beschweren, die wir rundherum gut finden.

Für uns Karnevalisten war Vorjahr ohne Vorsaison ein besonders schwieriges: wir konnten nicht machen, was wir doch lieben, wir hatten kein Vereinsleben, hatten schwer damit zu kämpfen, unsere Mitglieder irgendwie über die Zeit bei Laune zu halten und auch finanziell stehen wir mit dem Neustart vor Herausforderungen und Risiken.

Da kommt eine solche Aktion wie das närrische Vereinsvoting gerade recht, eine Förderung als Ergebnis eines erfolgreichen Votings wäre weit mehr als ein lauwarmer Regen, ein Beitrag, der unseren Neustart wahrscheinlicher, in jedem Fall leichter machen würde.

„Willkommen (zurück) in der Narrenanstalt!“

So lautet der Name unseres eingereichten Projekts. Unsere Kreativabteilung hat hierbei den bevorstehenden Restart mit einem kleine Ausblick auf das Kostümballmotto der 61. Saison verknüpft. Ob wir uns dann in der (geschlossenen) Anstalt wiedersehen, überlassenen wir Ihrer Bereitschaft und Phantasie. Wir werden Sie jedenfalls mit offenen Armen empfangen, wenn uns die Rückkehr in unser närrisches Treiben so gelingt, wie wir uns das erhoffen.

Doch vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt - oder besser, wie in unserem Fall - vor Knete für die Karnevalsfete die Sparkasse das Voting. Sie können uns unterstützen, wenn Sie sich auf der Voting-Seite der Sparkasse für unseren Verein und unser Projekt entscheiden würden. Wir sagen schonmal vorab recht herzlichen Dank für Ihren


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„Die spinnen, die …“ - so resümiert der Gallier Obelix in den Asterix-Comics seine Eindrücke im Umgang mit fremden Kulturen und deren Bräuchen. Wäre der Obelix gestern Abend am Marbacher SuFz, oder besser gesagt, am Groundfield Pub, vorbeigekommen, hätte er vermutlich auch gesagt: „Die spinnen, die MKCler!“

Denn gestern hat sich der Verein nach einer langen coronabedingten Auszeit erstmals wieder im großen Rahmen zusammengefunden. Die Mitglieder, Sponsoren und Unterstützer sowie Freunde des Vereins waren eingeladen, am traditionellen Sommerfest des MKC - in diesem Jahr leicht verspätet in der Form eines Herbstfestes - teilzunehmen. Doch wären wir kein Narrenhaufen, wenn so ein Fest als Stino-Fete abgehalten würde.

Unter dem Motto „Wir kennen uns aus in aller Welten - Der MKC bei den Kelten“ haben sich die Gäste in Kilts gehüllt und feierten als MäcGeiz, McDonald oder McPaper - die berühmtesten schottischen Namen in unserem Land, wie Hütte in seiner Bütt feststellte - einen Abend lang keltisch. Und da nicht nur die Schotten Kelten sind, war man natürlich auch als Maguire, O‘Brian, O‘Kelly oder Murphy gern gesehener irischer Zweig der Keltenfamilie. Vielleicht hätte sich Obelix bei uns aber auch wohl gefühlt, schließlich haben auch die Gallier keltische Wurzeln.

Wie auch immer, mit Whisky und - ausnahmsweise als Alternative zum Münchener Hofbräu gereichten - Bier aus der Arthur Guinness Brauerei zu Dublin haben wir im kulinarischen Bereich ein bisschen Keltenflair nach Marbach geholt.

Eröffnet wurde der Abend durch eine Formation aus Dudelsackspieler und Trommlern, die wegen der Nichterfüllung der hygienetechnischen Anforderungen an unser Veranstaltungskonzept mit 3G+ leider nur vor der bzw. durch die Tür spielen konnten.

Und nicht nur das: mit den „Regulars Table Brothers“, der eigens für den Abend als Irish Folk Band auftretenden Stammtischbrüder, den Büttenreden von MacHütte und MacWerner und einem weiteren musikalischen Beitrag von Mick MacMartin, der verarmten schottisch-irischen Landadel-Variante der Tourettes, war auch für thematisch passende Highlights der Unterhaltung gesorgt. Nur der Auftritt unseres Showballetts war nicht so hundertprozentig keltisch. Aber wer unsere Mädels kennt, weiß, dass dies der guten Stimmung keinerlei Abbruch getan hat, denn ihr Tanz war Klasse.

Gute Tischgespräche und die weitere musikalische Untermalung durch den, stets das Publikum und dessen Wünsche lesenden DJ MacIffarth sowie das ein oder andere geschwungene Tanzbein rundeten einen tollen Abend ab. Als dann schließlich Rechtsanwältin Ulrike Christgau von den Bietmann Rechtsanwälten uns noch das Versprechen gab, den Verein bei der Bewältigung der für Ehrenamtler immer komplexer werden rechtlichen Anforderungen und Risiken unterstützen zu wollen, war ihr der Applaus des ganzen Saals sicher.

Die vereinzelten Rückläufer, die die Redaktion heute ereilten, sprachen von „Schön war‘s“ oder „Es war eine wunderschöne Veranstaltung“ - wir beweihräuchern uns demnach keineswegs selbst, wenn wir sagen können, dass es ein toller Abend war und eine Gemeinschaftsaktivität, die der Verein nach der langen Pause dringend gebraucht hat.

Nachdem wir dann heute - getreu der Devise: Viele Hände, schnelles Ende! - nach gut 2 Stunden Rückbau das Groundfield Pub wieder für seinen eigentlichen Nutzungszweck freigeben konnten, war für die Anwesenden klar, dass wir es noch draufhaben und so dann auch wieder in die bald beginnende Saison 2021/22 starten können.

Unser Dank gilt an dieser Stelle allen, die vor, während und nach der Veranstaltung dafür gesorgt haben, dass diese so toll gelaufen ist. Hervorheben möchten wir hierbei Gisela und Eddie, die uns den ganzen Abend bewirtet haben, das Marini Event Team, das uns mit Licht- und Tontechnik unterstützte, und die Sportfreunde Marbach, die uns mit der Zurverfügungstellung von Vereinsequipment unterstützt haben - großes Dankeschön, so geht hervorragendes Miteinander der Vereine in unserem Ort.

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