News

Previous Next

... ist  in unserem Verein schon lange kein Fremdwort mehr, sondern gern gesehen und geschätzt.

Die Dollen Ollen - bekannt für ausgefallene, auch verrückte Ideen, waren anlässlich des Weltfrauentages auf neuen Wegen unterwegs.

In Salomé feierten die Senioren-Frauen ihren Ehrentag im Bürgerhaus. Einzig fehlte ein kleiner kultureller Rahmen.... Dies löste bei den Dollen Ollen sofort eine außergewöhnliche Idee aus, gedacht ... getan - wir waren das Überraschungspaket bei den Saloméer mit unserem Auftritt "Im Chaos der Fühlingsgefühle".

Der Ortsteilbürgermeister Torsten Petring wurde als "schöner fremder Mann" voll von den "liebeshungrigen" Dollen Ollen "einverleibt". Als Karnevalsaktiver der Senats-Dancer der GEC genoss er, sichtlich vergnügt, den verrückten Schwarm der Dollen OIlen! 😀

Was für ein Erlebnis aller Beteiligten. Die Begeisterung hat den sonst so beschaulichen Ort Salomonsborn "zum Kochen gebracht".

Ein Highlight der besonderen Art, von Frauen für Frauen, eine Wertschätzung aus Marbscht für unsere Nachbarn "oben uff'n Barch". Es soll kein Einzelfall bleiben, sondern der Beginn einer guten, fröhlichen Nachbar- und Partnerschaft!

Marbachia JoHei nach Salomé und einen herzlichen Dank an unseren Vorstand. Liebe Männer, schön, dass ihr uns, trotz unserer verrückten Art, mögt und schätzt.

Vereinsimage mit Niveau - wir sind dabei!

Previous Next

"... als wie hausgeschlacht'ne Wurst."

Ja, liebe Leserinnen und Leser, es war kein geringerer als der große Diether Krebs, der diese MKC-Weisheiten vertextet und wiederum kein geringerer als der wohl größte lebende deutsche Musiker, Herbert Grönemeyer, der unserem Wochenendsmotto eine Melodie gab.

Der MKC hat eine Schlachtetradition. Früher, so lehren uns unsere Vorväterinnen und Vorväter, wurde beim MKC geschlachtet und die produzierten Fleisch- und Wurstwaren wurden schließlich zu den Veranstaltungen verkauft. Unser letzter großer Schlachter, unser Ehrenminister Hans "Hanne" Wand ist nun leider schon eine Zeit verschieden und so hat auch die MKC-Tradition der eigenen Verwurstung eine kreative Pause erlebt.

Doch wie heißt es so schön: "Was eine Wurzel hat, treibt wieder aus". Oder eine Tradition braucht nur einen, der sich daran erinnert. Einer, der so ein Erinnerer war, war der erst vor einer Woche zu Grabe getragene Uli Hanemann. Oft hat Uli uns auf unsere Wurzeln hingewiesen - und er wusste verdammt viel aus der MKC-Historie. Und Uli war es auch, der den Vereinsgeist, das Miteinander auch außerhalb unserer karnevalistischen Aktivitäten einforderte.

Doch wie lässt man nun eine solche Tradition wiederaufleben, wenn man vom Schlachten gar keine Ahnung hat? Man sucht sich einfach jemanden, der das kann. Und so entstand die Idee zweier namentlich nicht erwähnter MKC-Vorstandsmitglieder, einen erfahrenen Schlachter zu akquirieren und ein MKC-Schlachten zu organisieren. Den Schlachteprofi zu finden war beinahe leichter als einen Termin. Denn mit Bernhard "Ube" Fritz wohnt ein solcher Profi ja in unserem Ort. Bei einem Zusammentreffen haben wir ihn also angesprochen und der Ube ist so ein Guter, der ließ sich nicht lange bitten. Unser Minister Martin Hanemann, so wussten wir, ist bei Ube in die "Lehre" gegangen und zwischenzeitlich gestandener Schlachtegeselle. Da erfolgreiche Vorhaben immer auch Unterstützer und Promoter brauchen, haben die beiden Initiatoren ihn kurzerhand ins Org-Team geholt und plötzlich wurde die Wiedergeburt der MKC-Schlachtetradition Gewissheit.

Für das gerade zu Ende gehende Wochenende wurde der Termin anberaumt. Doch wer denkt, dass nun die Sau nur noch durchs Dorf getrieben werden muss, der irrt. Ein Planungsabend bei Ube hat uns ganz schön zugesetzt: "Was wollt ihr alles herstellen?", "Wir brauchen mind. 200 Gläser!", "Da müsst ihr im Fleischerei-Fachbedarf Blasen, Därme, Räuchergold, Gewürze u.v.a.m.". Und selbst damit waren wir noch nicht am Ende. Denn schließlich stand noch die Frage nach einem Schlachtefest als gemeinsame Abendveranstaltung im Raum. Was soll da wiederum kredenzt werden? Zumindest eine Frage war ganz schnell beantwortet. Denn dass es unbedingt den Braumeisterschluck geben soll, war für die erfahrenen Schlachter (unser Vize Micha Kotylla hatte sich in Vorbereitung auf das MKC-Schlachten schon einmal bei Ube zu dessen Herbstschlachtfest eingemietet) sofort klar und der nötige Braumeisterschluck-Vorrat unmittelbar bestellt.

Ebenso klar war der gemeinsame Start am Freitagmorgen um 8:00 Uhr in Ubes Schlachteküche. Also musste vorher noch das Schlachtgut von dem Töttelstädter Fleisch- und Wurstwaren GmbH abgeholt werden und so machten wir uns optimalen um 7:00 Uhr auf nach Töttelstädt. Dort angekommen, hatte ich kurz Sorge, dass wir wirklich richtig Schlachtewurst machen können, als es plötzlich "Na, mein Hase" hieß. Zum Glück war damit nur der Martin gemeint, den eine junge Dame des Hauses eben so betitelte.

Mit unseren Schweinehälften, jeder Menge Leber, Nieren, Zungen, Bauch und Blut sowie etwas Frisch-Gehacktem und Backwaren aus dem nahegelegenen Zimmernsupra machten wir uns auf den Weg in die Schlachteküche.

Dort wurden von Ube schnell die Rollen verteilt: Er selbst und Martin waren die Zerleger, Micha und Marcus die Wurstschneider. Ach ja, noch einer hatte Sorge, wirklich beim Schlachten dabei zu sein. Unser Marco sammelte über das Wochenende hinweg jede Menge Erfahrung als Hausschlächter in der Fachrichtung Gemüse. Denn er und der "Alt-Schnippler" Hans-Joachim Jaritz waren ander Zwiebel-, Knoblauch- und Möhrenfront aktiv Was wäre schließlich die Wurst(Suppe) ohne die nötige Gemüse-Würzung?

 Nach unzähligen Stunden des Schneidens ging es dann schließlich doch um die Wurst. Genau genommen um die Knackwurst. Denn die wurde am ersten Tag noch in Därmen als Stracke und Rundwurst ebenso abgefüllt wie in Gläser. Und weil unser Fleisch wirklich noch Körpertemperatur hatte, als wir "verwursteten", können wir diese sogar als "Eichsfelder Art" bezeichnen, schließlich wird deren Wurst warm verarbeitet. Ein arbeitsreicher Tag ging dann bald zu Ende und wir mussten uns schnell erholen, denn am Samstag ab 8:30 Uhr sollte weiter gewurste(l)t werden.

Gestartet wurde mit einem Schlachtefrühstück, denn Ube nutzt traditionell die Zeit, bevor die Schlachtehelfer wieder auflaufen, zum Herstellen des Gehackten. Anschließend glühten die Schneidemesser für die Sülze und der Fleischwolf für Leberwurst und Rotwurst. Ube hatte alles bestens im Griff und teilte die Mannschaft nach ihren Fertigkeiten ein. So durfte Marco wieder einmal ran ans junge Gemüse (und beklagte, dass die Junghelfer des 2. Tages schon mit echtem Fleisch in Kontakt kamen), Flori durfte Blasen blasen und Blut rühren und unser Fast-schon-Geselle-Micha wolfte, mengerte und füllte ab. Nur den Wurstknoten - da hatte er noch Luft nach oben.

Alles lief wie am Schnürchen und so konnten wir uns bereits ab dem Nachmittag ans Reinemachen machen sowie das Schlachtefest für den Abend vorbereiten. Das startete dann pünktlich ab 18:00 Uhr und war der krönende Abschluss eines tollen Wochendes. Hatten unsere Initiatoren nach der im Verein nicht unüblichen vornehmen Zürückhaltung bei der Unterbreitung neuer Angebote etwas Sorge, es könnte vielleicht auf Sicht das erste und letzte Schlachten der Neuzeit gewesen sein, haben die beiden Tage alle Erwartungen übertroffen. Ein toller Zusammenhalt des Schlacht-Teams, traumhaftes Wetter außerhalb der Schlachteküche, ein gut besuchtes Abschlussfest sowie eine stetig zunehmende Nachfrage nach den Schlachtresultaten. Besser geht es kaum.

Im Rahmen des Schlachtefests stand dann auch die Diplomierung an: Lehrling Micha konnte wegen guter Leistungen seine Ausbildung vorzeitig abschließen und kann künftig mit seinem eigenen Schlachtemesser bei Ubes Hausschlachtungen mitmachen. Marco, Flori und Marcus wurden schließlich Hausschlächter (Marco natürlich nur in der Fachrichtung Gemüse 😂) und die Eintages-Helfer Frank, Martin W., Eddie, Lucas und Ali sind nun diplomierte Schlacht-Gehilfen. Eine besondere Auszeichnung wurde Hans-Joachim zuteil, denn er wurde für das bestandene 36. Lehrjahr geehrt.

Der Abend klang mit ein bisschen hausgemachter Musik, guten Gesprächen, Ideen für die neue Saison und unser nächstes Schlachten aus.

Apropos besser geht es nicht! Dass das MKC-Schlachtwochenende ein voller Erfolg war, lag nicht zuletzt an Ube und seiner Frau Bea nebst (Schwieger-)Vater Micha. Die 2 bzw. 3 haben uns das ganze Wochenende ertragen, versorgt, unterstützt, angeleitet, den Kessel befeuert und gerührt,auf höchstem Niveau "gastgefreundschaftet", kurzum: ohne Ube und seine Familie hätte es nicht einfach nur kein Schlachtfest gegeben, ohne sie wäre dieses Wochenende nicht so grandios gewesen, wie es am Ende war. Dafür gilt ihnen unser besonderer und ganz herzlicher Dank! Ihr wart großartig! Wir kommen gern wieder, wenn wir dürfen. Versprochen!

 

Previous Next

Musikkenner werden es gleich erkannt haben, dass die obige Zeile aus einem Rio Reiser Klassiker stammt. Gut der Rio hat vom Junimond gesungen und wir haben ja gerade eher den Februarmond.

Doch seit gestern Abend kurz nach 18:11 Uhr ist es traurige Gewissheit, unsere 65. Saison ist vorbei. Bye, bye du schöne Saison. Im Gegensatz zum Rio können wir auch nicht behaupten, dass uns das nicht ein bisschen weh täte.

Jedenfalls hat sich gestern unsere Ortsteilbürgermeisterin Katrin Böhlke "ihren" Schlüssel und damit die Macht über Marbach wieder zurückgeholt. Denn gestern Abend kamen wir ein letztes Mal zusammen, um die 65. Saison unter dem Motto "Ob Kostüme, Bütt oder Choreographie - hier kommt nix von der KI" im Vereinskreis zu beerdigen. Dabei schauten wir traditionell auf die von unserem "Paparazzo" Eddie über die Saison geschossenen Fotos und zurück auf die Wochen, die nun hinter uns lagen.

Ein bisschen Rückblick wollen wir euch an dieser Stelle auch zuteil werden lassen. Denn wie sagte es unser früherer Vereinsfotograf Siggi Falke so schön: Alles, was nicht dokumentiert ist, ist auch nie passiert. Daher dokumentieren wir lieber mal, bevor am Ende Zweifel aufkommen, ob es überhaupt diese 65. Session gegeben hat.

Nachdem wir am 11.11.25 den Schlüssel übernommen hatten, ging am 17.01.2026 der Aufbau los, schließlich soll schon 2 Wochen später der erste Frühschoppen starten. Unser Bauteam um Ali und Andi, tatkräftig unterstützt von unserem Männerballett und vielen anderen fleißigen Helfern leistete ganze Arbeit, denn der Aufbau lief reibungsarm - gemeinsam sind wir eben stark.

Noch eine Woche vor unserem Aufbau gab es ganz schlechte Vorzeichen, denn der plötzliche Tod unseres Ministers Uli Hanemann war für uns alle ein schwerer Schock. Mit einer Gedenkansprache für Uli und unseren ebenfalls wenige Monate vor Saisonbeginn verstorbenen Ministerkollegen Werner Mattausch startete unser Präsident, Dr. Frank Limberger, dann am 31.01.2026 in den ersten Frühschoppen und wiederholte dieses würdige Gedenken auch zu den anderen beiden Frühschoppen - ganz ohne Trauerminute, denn die hätten Uli und Werner als echte Vollblutkarnevalisten niemals gewollt.

Im Sinne von Queens "The Show must go on" ging das Programm nach diesem Prolog los und der MKC marschierte in die Narrhalla ein. Ging Stunden volles Programm erwarteten unsere zahlreichen Gäste. Unsere Freunde vom WCC aus Widdern kamen mit großem Aufgebot und hatten zudem mit Annamaria und Christin mitgebracht, die im Ehebett liegend ein närrisches Zwiegespräch (auf)führten. Robin vom MCC aus Mihla stand zu allen 3 Frühschoppen als Urlauber auf unserer Bühne und in der Bütt, ebenso Wieland Henze vom Handwerker-Carnevalsverein aus Weimar als Ali Baba. Die GEC-Dancer performten auf unserer Bühne. Der Singende Gärtner aus Töttelstedt, Norbert Nitsche, gehört schon traditionell zu unserem Programm und natürlich haben wir zahlreiche eigene Nummern närrischen Hochgenusses, die unser Publikum begeisterten.

Erfreulich war auch, dass unsere Freunde vom Surbörner Carneval Club trotz winterlicher Straße den Weg aus Bad Liebenstein auf sich genommen haben. Versprochen - nächstes Jahr sehen wir uns zum Gegenbesuch bei euch.

Nach einer zünftigen Aftershow-Party standen wir am Sonntag schon wieder bereit, denn pünktlich am Nachmittag schwärmten zahlreiche Kinder mit ihren Eltern in die Narrrhalla, denn der Kinderkarneval stand auf dem Programm. Dank unserer Gerda als Susi Sause und einem kleinen Potpourri an Auftritten unserer Tanzgruppen ging der Nachmittag schnell herum. Kinder sind ein solch dankbares Publikum.

Eine Woche später fanden am Samstag und Sonntag der 2. und 3. Frühschoppen an. Der 2. Frühschoppen war wie immer ausverkauft, präsentiert von der Rost Bedachungen GmbH und das Erfurter Prinzenpaar begleitet von Exi und den KKH-Trommlern waren zu Besuch. Der 3. Frühschoppen wurde präsentiert von der Hubert Müller & Partner GmbH und war mit fast 6 Stunden Dauer der wohl längste Frühschoppen der MKC-Geschichte. Apropos Geschichte! In selbige wird er auch eingehen, weil es der 1. Besuch vom derzeitigen Oberbürgermeister, Andreas Horn, war. Zu Besuch waren auch an diesem Wochenende auch weitere befreundete Karnevalsvereine, vom FKK aus Feldengel, vom KCA aus dem Bergdorf, vom AKC und der Reseda aus Erfurt und natürlich die Freunde vom MCC aus Mihla sowie Christian und Bit aus Treffurt. Ach ja, und noch ein Novum gab es zu beiden Frühschoppen: Das Achterle der blauen 7 aus Bundorf begeisterte das Publikum ebenso wie die anderen beiden Büttenredner. Standing Ovations für das gesprochene Wort, das erlebt man in dieser Form nicht so oft. Dabei war René, wie das Achterle mit bürgerlichem Namen heißt, eine "Zufallsbekanntschaft" bei unserem Besuch in Feldengel - doch dazu später mehr.

Leider war die Frühschoppenzeit damit schon wieder Geschichte und die Saison bog auf die Zielgerade ein. Hatte manch ein Minister sogar die Kapazitäten, noch Auswärtsbesuche zum Weiberfasching zu machen, stand das letzte Saisonwochenende bevor und hatte an jedem Tag seine Höhepunkte. Unsere Kostümbälle am Freitag- und Samstagabend (der 2. KB präsentiert von Fahrschule Hofmann & Hofmann, Heiko Hempel Heizungs- und Sanitärtechnik sowie Schlüssel Körtelt GmbH) standen ganz im Zeichen von Amore, schließlich lag der Valentinstag mittendrin. Am Sonntag zogen wir mit dem wohl größten Tross Richtung Domplatz, denn schließlich gab es mal einen Umzug. Unser Dank gilt an dieser Stelle der Firma Eisen Fischer für die Zurverfügungstellung des Umzugs-LKW sowie Matthias Radzio von der videowallvermietung.de für den Videowürfel, der die besondere Stellung des MKC im Erfurter Karneval im wahrsten Sinne des Wortes versinn-bildlichte.

Der Rosenmontag war so, wie Rosenmontag beim MKC immer ist. Tagsüber Kappenfahrt durch Erfurt mit Auftritten vor unseren "Marbacher Lausbuben", den Ottis von der Otto-Lilienthal-Schule sowie den beiden Einrichtungen des Christophorus-Werks, bei denen wir seit Jahren ein fester Bestandteil ihrer eigenen Rosenmontagsfeiern sind. Und abends schließt unsere Rosenmontagsparty den Kanon der öffentlichen Veranstaltungen. Was uns fast ein bisschen Sorge macht, aber dennoch riesig freut: Der Rosenmontag ist mittlerweile so gut besucht, dass wir fast an unsere Kapazitätsgrenzen kommen. Die wenigsten Bauherren bauen eben zu groß, zu klein gebaut haben hingegen schon viele - so auch wir bei der Errichtung unseres SuFz vor über 20 Jahren.

Unsere eigenen Veranstaltungen waren gesäumt von den Besuchen bei anderen Vereinen. Begonnen hat diese Tournee beim KCA zum Dämmerschoppen. Danach waren wir in Feldengel beim FKK, schließlich wie in jedem Jahr beim MCC in Mihla und zu guter Letzt in Witterda beim WCC. Auch dort hatten wir viel Spaß und jede Menge gute Gespräche mit guten Freunden - Karneval vereint eben.

Nun müssen wir wieder 265 Tage warten, bis die MKC-Fahne wieder über Marbach weht. Zeit, die wir gern nutzen wollen, um wieder eine tolle Saison zu organisieren. Schließlich erreichen wir mit der 66. Saison ein besonderes närrisches Jubiläum.

Schließen wollen wir mit Worten des Dankes. Dank an alle, die in dieser Saison ihren Beitrag geleistet haben, dass es eine erfolgreiche Saison war, allen Sponsoren, allen Helfern, allen Akteuren vor und hinter der Bühne und natürlich euch, unserem Publikum.

Die Welt steht einfach still

An diesem Sonntag sind wir MKCler einfach fassungslos, tieftraurig - es ist, als würde die Welt gerade still stehen. Denn gestern Morgen ist unser Vereinskamerad und guter Freund, Minister Ulrich "Uli" Hanemann für immer von uns gegangen. Plötzlich, unangekündigt und mit gerade einmal 70 Jahren viel zu früh.

Uli war so etwas wie der "Mr. MKC", schließlich war er bereits in der Saison 1977/78 mit seiner Frau Heike das Marbacher Prinzenpaar. Fast 50 Jahre widmete er diesem Verein, stets mit Ideen, einer klaren Meinung und was auch immer zu bauen war - Uli bekam es gebaut. Ein Mann mit goldenen Händen. Und ein Garant für die Traditionspflege in unserem Verein. "Das hatten wir schon", "Das haben wir schon immer so gemacht" oder auch ein "Das ist doch Sch...". Worte, die wohl jedes Mitglied von dem liebenswerten Brummbären garantiert mehr als einmal gehört hat.

Uli hat sein ganzes Leben in Marbach gelebt und insofern kannte er unzählige Geschichten, Anekdoten und Historien. Doch er kannte sie nicht einfach, er konnte sie auch derart unterhaltsam erzählen, dass man sich diese gern auch ein 2. oder 3. Mal anhören konnte.

Es gibt Menschen, die man einfach gern hat hat, die man einfach mag, die eine hohe Wertschätzung genießen, selbst wenn sie auf den ersten Blick etwas knurrig daherkommen und sich auch nicht davor scheuen, dich mal ordentlich "anzuscheißen". Uli war so etwas wie das "Topmodell" für genau diesen Typ Mensch. Es gibt wohl niemanden in unserem Verein, der Uli nicht mochte. Für die weit überwiegende Zahl der Mitglieder war er sogar viel mehr. Ein hochgeschätzter Vereinskamerad, ein guter Freund.

Erst vor einem halben Jahr hat Uli seinen 70. Geburtstag gefeiert und wie gern hätten wir noch weitere Jubiläen mit Uli gemeinsam feiern wollen. Nicht ohne Grund war Uli der erste Minister, dem die MKC-Verdienstnadel in Gold verliehen wurde. Noch im Dezember wurde Uli auf unseren Antrag hin die höchste Auszeichnung zuteil, die die Landeshauptstadt Erfurt für verdiente Ehrenamtler im Rahmen der Ehrenamtsfeier verleiht. Und Uli, ein Narr durch und durch, nutzte selbst diesen Anlass gleich, um unseren Oberbürgermeister davon überzeugen zu wollen, dass er unbedingt zu unseren Veranstaltungen nach Marbach kommen müsste Veranstaltungen, auf die er sich - wie wir alle - schon gefreut hat und denen er nun nicht mehr beiwohnen kann.

Wir können uns noch gar nicht vorstellen, wie eine Saison ohne Uli sein soll, sein wird. Wir können noch gar nicht greifen, wie sehr er uns fehlen wird. Eines ist ganz sicher: Uli war, Uli ist einer der größten und verdientesten Minister, die der MKC je hatte. Wir sind ihm unendlich dankbar für alles, was er für unseren Verein getan hat und werden ihm ein besonderes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner lieben Frau Heike und seinen Söhnen Stefan und Martin nebst ihren Familien.

Mach's gut, alter Freund. Wir sind uns sicher, dass du nun von oben auf deinen MKC schaust.

 

Previous Next

Am gestrigen Abend fanden wir Narren uns in unserem Vereinsheim ein, um das Jahr 2025 gemeinsam mit unserer Weihnachtsfeier ausklingen zu lassen. Der Raum war festlich weihnachtlich geschmückt, nicht zuletzt dank eines echten Weihnachtsbaumes, der uns freundlicherweise von Veranstaltungscaterer Ingo Fensch gestiftet wurde.

Unser diesjähriger Weihnachtsminister Florian Sliwka hatte sich selbst den weißen Rauschebart "wachsen" lassen und begrüßte die Gäste als Weihnachtsmann. Unser Präsi, Dr. Frank Limberger, eröffnete die Weihnachtsfeier mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und stellte dabei fest, dass dieses rasend schnell vergangen ist, trotz allem aber durchaus einige Highlights hatte und für den Verein insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr war.

Nach einer kleinen musikalischen Einlage von Mäcky und der Stärkung vom reichhaltigen Büffet unseres Partners "Partyservice Gourmet" kamen wir zur Bescherung. Der Weihnachts-Flori hatte alle Teilnehmenden des Abends animiert, ein Schrottwichtel-Päckchen zu packen und alle machten mit. Und wer denken mag, dass die Geschenke einfach nur von Hand zu Hand gegeben wurden, der irrt. Flori hatte, unterstützt von seinem Weihnachtself Saskia, die Gäste in 4 Teams eingeteilt und machte - inspiriert von seinem Weihnachtsrätselbuch für den Keramik-Thron - einen regelrechten Wettbewerb um die Schrottwichtel-Geschenke daraus.

Natürlich gab es auch noch genügend Raum für gute Gespräche. Der Weihnachtsbaum konnte überdies einer Nachnutzung zugeführt werden, unser diesjähriger Skat-König Steffen "Schmidte" Schmidt ließ sich bei der Baumversteigerung nicht lange bitten und tütete den Sieg schnell für sich ein. Ein schöner Weihnachtsfeier-Abend fand in den frühen Morgenstunden sein Ende und am Morgen des 3. Advent sorgten viele Hände für ein schnelles Ende der nachfeierlichen Aufräumarbeiten.

Damit möchten wir uns dann auch für dieses Jahr in die "Weihnachtsferien" verabschieden. Wir wünschen allen Lesern, allen Freunden des MKC ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2026. Wir sehen uns hoffentlich alle gesund und munter im nächsten Jahr wieder. Bis spätestens zu unseren Veranstaltungen der 65. Saison - Frohes Fest.