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Money can‘t buy us love ❤️ - eine Info an unsere Mitglieder

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Liebe Mitglieder des MKC,

wie heißt es bei den Beatles so schön: Wir machen uns nicht so viel aus Geld, denn Geld kann uns keine Liebe kaufen.

Dieses Zitat gilt auch für unseren Verein, denn auch wir sehen unsere Mitglieder nicht vordergründig als Beitragszahler. Viel mehr zählt das Engagement um unseren Verein, für das Brauchtum Karneval, für Marbach.

Daher hatten wir, wie auch im Vorjahr entschieden, nicht bereits zum Stichtag nach unserer Beitragsordnung, pünktlich zum 1. April die diesjährigen Beiträge zu ziehen. Es schien uns irgendwie unpassend, mitten im Lockdown, wo wir unseren Mitgliedern nicht mehr als ein paar virtuelle Grüße zukommen lassen konnten, die Beiträge zu kassieren. Es passte einfach nicht in eine Zeit, in der vielleicht der ein oder die andere mangels Aussicht auf Besserung, Lockerung, möglicherweise in der behördlich verordneten Kurzarbeit einfach andere Sorgen hat als den Mitgliedsbeitrag beim MKC.

Geld kann schließlich keine Liebe, auch nicht die zum Verein, kaufen. Mittlerweile purzeln die Inzidenzen gen Einstelligkeit, Geschäfte können wieder ihre Waren und Dienstleistungen anbieten, wir können wieder optimistisch in die Zukunft schauen.

Und auch wenn Geld keine Liebe kaufen kann, braucht auch der Verein seine solide wirtschaftliche Basis, um hoffentlich die Saison 60a als Nachfeier des entgangenen Jubiläums ganz groß feiern zu können. Daher hat die Mitgliederversammlung entschieden, dass der Einzug der Beiträge für dieses Jahr nun zum 01.07.2021 erfolgen soll.

Hierauf möchten wir euch an dieser Stelle rechtzeitig hinweisen. Sollte es im Einzelfall als Auswirkung der Corona-Pandemie einem Mitglied gerade nicht möglich sein, seinen Beitrag entrichten zu können, kommt bitte auf unseren Schatzmeister zu. Wir finden da sicher eine Lösung. Denn wie eingangs bereits erwähnt: Bei uns steht ein fairer Umgang miteinander im Verein im Vordergrund, nicht der „schnöde Mammon“!

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Bewertung: 5 / 5

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Als vor einigen Tagen unser Stammtischbruder Harald ein Video von „USA for Africa“ in den internen Sangesgruppen-Chat stellte, wollte er eigentlich nur darauf hinweisen, dass selbst die jüngsten der damaligen Sängerinnen und Sänger mittlerweile das Rentenalter erreicht haben, mancher auch die 80 zwischenzeitlich mehr oder minder deutlich überschritten hat. Naja, wenig überraschend, 36 Jahre nachdem die von Michael Jackson und Lionel Richie mal auf die Schnelle komponierte Hymne ‚We are the World‘ zum Welterfolg wurde. Wir sind ja alle nicht jünger geworden und sogar diejenigen, die das Lied mit der Muttermilch aufgenommen haben, sind heute schon richtig erwachsen.

Kinder, wie die Zeit vergeht. So könnte man es auch sagen. Denn nicht nur das Erscheinungsdatum des Songs ist elend lange her, auch unsere letzten Vereinsaktivitäten liegen nun schon 8 Monate zurück. Letztmalig im September erlaubten die Inzidenzen und all die anderen wichtigen Faktoren, die uns immer wieder in der Öffentlichkeit suggeriert, allerdings bis heute nicht in einer nachvollziehbaren Art und Weise dargelegt wurden, noch (kleine) Zusammenkünfte im Verein. ‚Verdamp lang her‘ würde BAP wohl zurecht singen.

Doch es wird Zeit, optimistisch nach vorne zu schauen. Die Inzidenzen und auch die anderen wichtigen Faktoren sind nicht mehr ganz so hoch, ganz so wichtig. Ansteigen tut kontinuierlich nun die Impfquote. Und wenn wir ernsthaft unsere besten Kräfte nach Brüssel entsandt hätten, würden wir mittlerweile wahrscheinlich im Impfstoff baden können und müssten nicht mehr über Priorisierungen und fehlende Vakzine für unsere Kinder und Jugendlichen diskutieren, denen die Pandemie 😷 ganz gewiss auch massiv zugesetzt hat. Naja, irgendwie hat man es ja trotz Uschi ja auch geschafft, Impfstoff Impfstoffe in die deutschen Impfzentren und Arztpraxen zu bekommen. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - zum neuen Schuljahr im September kommen dann hoffentlich auch unsere Kinder wieder in den Genuss der Freiheit von Forschung und Lehre einschließlich des ungehinderten Zugangs zu einer realen Schulwelt.

Der große närrische Philosoph Erhard Krug, einst auch fester Bestandteil des MKC-Frühschoppen-Programms, sprach immer davon, „dass es anders werden muss und dass es besser werden muss, denn wenn es anders würde, würde es auch besser und wenn es besser würde, würde es auch anders. Aber wenn es anders würde und es wird nicht besser, wäre es besser, es würde gar nicht anders.“ Welch‘ weise Worte, hoffen wir also, dass es bald wieder anders sein möge, weil es dann auch wieder besser wird. Anders, denn wir wollen Corona endlich und endgültig hinter uns lassen. Besser, weil wir uns dann endlich wieder mit dem beschäftigen können, was wir doch lieben - unserem Karneval.

Wie bekomme ich nun die Kurve zum Titel dieses Beitrags? In Haralds Video ist zu allererst das Bild von Lionel Richie zu sehen. Eben jener veröffentlichte 1992 ein Best-Of-Album mit 3 neuen Titeln und nannte dieses „Back to Front“. Mit diesem Album hat sich Lionel in der Entwicklung des eigenen Musikgeschmacks einen festen Platz erobert. Beim Betrachten seines Bildes kam mir diese Headline in den Sinn. Man kann jetzt darüber streiten, ob er mit „Back to Front“ auf eine gewisse Verdrehtheit abstellen wollte („von hinten nach vorn“ oder gar „spiegelverkehrt“)? Er hat es mir nicht verraten.

Wahrscheinlicher ist, dass er dies als Comeback verstanden wissen wollte: Zurück nach vorn, an die Front, ins Rampenlicht, auf die Bühne. In diesem Sinne hoffen auch wir, bald wieder „Back to Front“ zu sein. Und falls die Anglistiker doch zu der Entscheidung kommen, dass irgendwas verkehrt gelaufen sein muss, dann waren es mit Sicherheit die letzten Monate. Womit wir wieder bei Erhard Krug wären, denn dann wird es höchste Zeit, dass sich etwas zum Besseren ändert.

Bleiben Sie närrisch!

Apropos: Jetzt habe ich wieder so viele Worte gefunden und trotzdem nicht alles gesagt, was ich zu sagen hätte. Auch der MKC ist auf dem Weg zurück ins Vereinsleben. Mit dem Online-Stammtisch am heutigen Abend haben wir uns endlich mal wieder außerhalb der Kontaktbeschränkungen zusammengefunden und über die aktuellen Probleme und den Ausblick auf den Weg in die 61. Saison besprochen. Keine Frage, da gab es natürlich einiges an Redebedarf. Und dank der freundlichen Unterstützung unseres Ortsteilrates konnten wir nach der letztjährigen Sanierung unseres Vereinsheimes unseren neuen begehbaren „Kleiderschrank“ oder besser gesagt den beidseitig nutzbaren Raumteiler-Schrank im Vereinsheim installieren. Die Installationsarbeiten wurden hierbei durch den Vorstand höchst selbst realisiert. Platz und Stellflächen kann man in einem Verein nie genug haben, daher freuen wir uns, dass wir dies zweckmäßige, optisch ansprechende und farblich ganz MKC-like Lösung umsetzen konnten.

Ganz wichtiger Nachtrag: Das Wichtigste wäre bei all der Vorfreude fast untergegangen. Unser Vereinsmitglied Ralf „Hütte“ Hüttner hat sich getraut, er hat in der heutigen Zusammenkunft seinen Willen bekundet, als Minister beim MKC seine Fähigkeiten einbringen zu wollen. Hütte, der Applaus der Anwesenden zu dieser Entscheidung ist das erste Indiz, dass du nicht falsch mit deiner Absicht liegen kannst. Aber du musst dir trotzdem bewusst bleiben, dass das harte Aufnahmeprozedere, dem du dich noch vor allen Mitgliedern des Elferrates stellen musst, kein Kindergeburtstag wird. Das ist härter als ein Foto bei Heidi Klum oder eine Rose bei der Bachelorette zu ergattern. Also bei aller Freude, die Champagnerkorken sollten erst knallen, wenn du auch diese Prüfung erfolgreich bestehen konntest 😉

Also eines ist sicher - MKC is BACK TO FRONT!

Muttertag 2021

Bewertung: 5 / 5

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Es wird landläufig ja immer behauptet, der Muttertag sei eine Erfindung der Blumenhändler. Ist er aber nicht. Den Tag gibt es dank einer Initiative einer amerikanischen Frauenrechtlerin, die damit ihre verstorbene Mutter ehren wollte. Und weil sie hartnäckig genug war, rief der 28. US-Präsident Woodrow Wilson schon 1914 den zweiten Maisonntag zum Muttertag aus. Also doch wieder eine Erfindung aus Amerika.

Und dennoch, Mutter zu sein beinhaltet schon eine besondere Leistung. Denn auch wir Väter natürlich definitiv auch eine ganz wichtige Rolle im Leben haben, sind es nunmal unsere Frauen, an denen vieles hängen bleibt, die einfach wie selbstverständlich waschen, bügeln, Kinder erziehen, Essen kochen und und und. Und das alles zumeist ganz nebenbei zum Job, dem die meisten Frauen zumindest in unserem Teil der Republik genauso nachgehen wie ihre Männer, Selbst wenn sich mittlerweile auch Väter zunehmend um die Kindererziehung kümmern oder sich stärker und selbstverständlicher in den Haushalt einbringen, sind wir sicher noch Lichtjahre davon entfernt, hier eine Gleichheit ausmachen zu können,

Erst vor wenigen Tagen hatte ich eine etwas skurrile Kommunikation mit einer Dame, die mir im Zeitalter der Gleichberechtigung Diskriminierung vorwarf, als ich lediglich die Worte „Hausfrau und Mutter“ gebrauchte, um einen Anknüpfungspunkt für eine Situation zu finden, von der ich meinte, sie könnte sich dann wohl besser hineinversetzen.

Ist das diskriminierend? Naja, wenn die Dame etwas belesener gewesen wäre und gewusst hätte, dass der Mutter-Ehrentag auf eine Frau zurückgeht, hätte sie vielleicht anders reagiert. Schließlich stellt sie ja anderenfalls auch in Frage, ob ein solcher Tag im Gender-Zeitalter noch zeitgemäß ist.

Und wenn ich die Frage für sie beantworten darf: Das ist er ganz unstreitig!

In diesem Sinne wünschen wir allen Müttern (und denjenigen Frauen, die einmal solche werden wollen natürlich auch) einen wunderschönen Muttertag.

Leider ist es in diesen Tagen und trotz angekündigter Lockerungen immer noch nicht so, dass Familien wieder uneingeschränkt zusammenkommen dürfen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und sei es nur ein Blumengruß, ein kurzer Besuch oder was auch immer. Hauptsache, man zeigt, wie dankbar man sein kann, eine Mutter zu haben. Denn Mutterliebe ist etwas ganz besonderes!

Bleiben Sie närrisch und bleiben Sie vor allem gesund!

BUGA – Bauseweins Unvollendete Garten Anlagen

Bewertung: 5 / 5

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Es war einmal – vor gar nicht allzu langer Zeit – ein Stadtfürst, der seine Stadt, die in die Jahre gekommen war, aufpäppeln wollte. Die eigenen Schatztruhen aber waren leer. Also musste eine zündende Idee her, damit die Kaiserin des Reiches und der König des Landes ihm die Auffrischung seiner Stadt Erfordia bezahlen mögen.

Der Fürst erinnerte sich daran, dass sein Erfordia ja schon lange den Beinamen Blumenstadt trug und einst eine Gartenbauausstellung von internationalem Ruf, eine IGA, beheimatete. Diese sollte zwar schon mal platt gemacht werden, aber zahlreiche aufmüpfige Gärtner, Bauern und Bürger verhinderten dies. Man einigte sich damals salomonisch darauf, alles etwas kleiner zu gestalten und nur den Namen als Ausdruck örtlichen Lokalkolorits entsprechend anzupassen. So wurde aus der IGA eben die EGA.

Doch für Geld aus dem Reich, aus den Schatzkammern von Kaiserin und König, zu erhalten, braucht reicht Lokalität wiederum nicht aus. Vielmehr braucht es hierzu auch das Wohlwollen der anderen Herrscher im Länderbund. Eine kleine Ausstellung genügt hierbei ebenfalls nicht, es bedarf schon einer „großen Schau“. Und was ist dann naheliegender, als aus der EGA eine BUGA – eine Bundes-Garten-Schau – zu machen?

Die Weisen und Klugen des Fürsten erinnerten daran, dass man bei der Gelegenheit eine Festung auf einem Berg, ziemlich zentral in der Stadt gelegen, aus dem Dornröschenschlaf erwecken könne. Beim Blick in die Annalen der BUGA konnte man lesen, dass sich ja die naheliegende Residenz Gera bereits anno 2007 durch die geschenkten Taler aufgehübscht hatte. Und deshalb war es umso vortrefflicher, dass ja der durch die Stadt Erfordia verlaufende Fluss sogar den gleichen Namen wie diese Residenz trägt.

Das Ganze versehen mit ein paar netten Bittbriefen führte anno 2011 zum Erfolg. Kurz vor Weihnachten dachten viele Entscheider wieder an den Weihnachtsmann, als noch vor dem Heiligen Abend die Bitten erhört und viele geschenkte Talern und Euronen nach Erfordia gesandt wurden. Man wolle in 10 Jahren sehen, was man mit all dem vielen Geld erschaffen habe.

So kamen die Weisen wieder zusammen und schmiedeten viele Pläne,

...

und viele davon scheiterten.

Zuerst wurde der Nordpark und die Gera-Aue aus der Planung des BUGA-Wegezolls genommen. Warum eigentlich? Denn gebaut wurde trotzdem, nachdem man passend zu einer Gartenausstellung mit der Rodung von Bäumen begonnen hatte. Besucher der BUGA werden dort aber wohl kaum lustwandeln. Für die Puffbohnen natürlich ist ein riesiger Landschaftspark, ein einzigartiges Erholungsgebiet entstanden, das in Thüringen seines Gleichen sucht. Schon deshalb wäre „Kleinod“ bei der Größe eine nicht passende Bezeichnung.

Hochfliegend waren andere Träume. Die Erfurter und ihre Gäste sollten anno 2021 in die Luft gehen, in Gondeln vom Petersberg zur EGA in luftiger Höhe gleiten und schweben. Nur: Die Seilbahn hätte den Weg über die schicken, neugebauten Paläste im Brühl genommen, was die dortigen Bewohner nicht so prickelnd fanden, wenn man ihnen beim Schampus-Schlürfen zuschauen oder gar aus luftiger Höhe in die Suppen spucken könnte.

Auch als Gondoliere "Erfurt zu Wasser erleben" war leider nicht möglich geworden. Mal war es das wenige Wasser in der Gera, dann die Höhenunterschiede des Flusslaufes, dann die Fischtreppe ... dieses Projekt ging quasi auch sprichwörtlich den Bach runter.

Statt dessen fahren nun 14 neue Pferde- oder besser Straßenbahnen die Gäste von A nach B, von der EGA zum Petersberg oder auch Problemberg. So war zumindest der Plan. Die ersten Tramlinks, so der neudeutsche Name dieser hypermodernen Stahlrösser, werden zwar erst Ende Mai die Erfurter Schienen unter ihre Räder nehmen, aber somit haben wir Einheimischen eben länger was von den schicken spanischen Gefährten.

Apropos Problemberg. Ganz früh schon war der Traum ausgeträumt, die Defensionskaserne zu sanieren und ihr neues Leben einzuhauchen. So bleibt dieses Monstrum weiterhin ein Alptraum. Auch die Peter-und-Paul-Kirche wird weiterhin kopflos, äh turmlos bleiben. Denn auch diese kühne Idee, dem Gotteshaus seine beiden Türme zurückzugeben erwies sich als Luftblase. Und der Bastionskronenpfad scheiterte am Ende am jahrelangen Streit, ob das Wäldchen darunter schützenswert sei oder nicht.

Aber das Petersberg-Plateau wurde immerhin neu gestaltet, weil man schnell die Bäume gefällt und somit Platz und Tatsachen geschaffen hatte. Und auch der Aufzug mit dem Petersberg-Entree wurde realisiert. Ein 4 m großer Schriftzug „ERFURT“, der dort integriert wurde, wird ab sofort als Fotomotiv für die Besucher unserer Stadt dienen und spart den lästigen Kauf einer Ansichtskarte. Ähnlichkeiten mit dem Schriftzug „HOLLYWOOD“ sind übrigens rein zufällig und nicht gewollt. Dafür ist das sehr beliebte und dekorative Erfurter Rad, das den Berghang zierte, verschwunden. Warum weiß man nicht. Doch vielleicht „kommt Zeit, kommt Rad“?

Aber es gibt natürlich auch richtige Hingucker wie das Wüsten- und Urwaldhaus Danakil im Egapark. Gut, die Gebäudehülle draußen ist nicht ganz so der architektonische Hingucker, da frieren auch schon mal im Winter die Dachrinnen ein. Und drinnen kann man leider noch nicht hingucken. Auch das kommt hoffentlich noch. Zumal wir Erfurter ja noch Jahrzehnte etwas davon haben werden; und seien es nur die alljährlichen Zuschüsse für die Energie- und Unterhaltungskosten.

Stichwort Unterhaltung. Die steht dagegen leider auch pandemiebedingt nicht unter Strom, läuft momentan noch nicht mal auf Sparflamme. So wird wohl auch kaum etwas aus den gutgemeinten Themenwochen, bei denen sich auch ortsansässige Künstler und Vereine einbringen sollten. Und damit habe ich doch geschickt den Bogen zu unserem Verein gespannt?! Denn viele Leser werden sich fragen, was hat all das mit den Narren vom MKC zu tun?

Nun, so sehr ich meine Heimatstadt mag und ihr den Erfolg der BUGA gönne, so sehr bin ich auch von den Entscheidern enttäuscht, was sie aus dieser großen Sache gemacht haben. Klar, alle Erfurter und Besucher werden einen großartigen Egapark erleben oder auf dem Petersberg spazieren gehen. Sie wissen aber nicht, was noch alles hätte sein können. Aus der Geraueaue und dem Nordpark ist ein richtig ansehnliches Sport- und Freizeitband für uns alle entstanden. Geht aber mal durch den Stadt- oder Luisenpark! Beides zentral in Erfurt gelegen, aber von BUGA ist da nichts zu sehen oder auch nur zu erahnen. Es fehlte in meinen alten Augen an kreativen Köpfen, die innovative Pro- und Objekte in den letzten 10 Jahren entwickelten, die auch umsetzbar waren.

Eben das wünsche ich mir NICHT für unseren Verein; dass nämlich unseren kreativen Köpfen, unseren Trainerinnen der Garden und Balletts, unseren Büttenrednern und Sketcheschreibern, unseren Tüftlern, Bastlern und Näherinnnen, unseren Chören und "mein lieber Herr Gesangsverein", unseren Machern und Entscheidern die Ideen und Innovationen ausgehen. Und wider dem Aphorismus, dass nur derjenige, der nichts macht, auch keine Fehler macht, ist es noch bedeutsamer, diese vielen tollen Ideen einzufangen und vor allem umzusetzen. Denn wie schrieb es schon der ‚olle‘ Goethe: Im Anfang war die Tat!

Bleibt schön närrisch und man sieht sich auf der BUGA 2021! Oder zur Saison beim MKC!!!

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Erinnert ihr euch noch an den 1. Lockdown? Als man plötzlich zu einer Uhrzeit klatschend auf dem Balkon stehen sollte?
Wir meinen das keineswegs despektierlich, die Leistungen, die viele da gebracht haben, war das Klatschen zweifelsfrei wert, vielleicht zu wenig.

Doch ‚feiern‘ wir im 6. Monat Lockdown. Und wer klatscht noch???

Haute wollen wir uns sinnbildlich auf den Balkon stellen und klatschen - denn wir haben die tollsten Trainerinnen der Welt. 
Denn sie machen nicht einfach Schluss, weil Lockdown ist, weil Corona uns im Griff hält. Sie geben immer ihr Bestes, machen, was geht, um gerade die jüngsten bei Laune zu halten. Wobei das schwer genug ist, nach einem halben Jahr Trainingsverbot.

Doch sie verzagen nicht und machen sogar den Osterhasen, wo dieser behördlich zur Kontaktvermeidung lieber verjagt würde.

Also kurz und gut, sie haben unsere Kleinsten überrascht und verdeutlicht, dass Vereinsleben einfach mehr als Mitgliedsantrag und -beitrag sein soll. Ganz wie im Werbeslogan der WWK, wir sind EInfach eine starke Gemeinschaft. Dafür gilt euch unser Dank und unser symbolisches Klatschen auf dem Balkon.

Doch am allerwichtigsten ist, die Kleinen haben sich gefreut. Das ist das Fundament, auf dem wir für die Zukunft bauen, das ist der MKC, auf den ich steh’.

Hier noch unser zugehöriger Facebook-Beitrag:

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