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Wir kommen wieder - versprochen

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Erinnern Sie sich noch, als in den 80ern Arnold Schwarzenegger in einer seiner legendärsten Rollen selbstsicher ankündigte: I‘ll be back - ich komme wieder!?!?

Nach reichlich 2 Monaten des totalen vereinsmäßigen Lockdowns (ach ja, den großen Lockdown gab es ja auch noch) wird es Zeit, wieder in die Spur zu finden. Wir alle wissen derzeit nicht, wie dieses Corona-Virus unser weiteres Leben beeinflussen wird, ob es eine 2. Welle gibt, wann wir endlich impfen gehen können...

Vor allen Dingen wissen wir aber nicht, wie wohl die kommende, die sechzigste, unsere Jubiläumssaison sein wird. Das Bier durch den Mund-Nase-Schutz filtern, 1,5 m Abstand zu den Tischnachbarn halten, die Minister des MKC in Plexiglas-Boxen, um zumindest für das Publikum einen geschlossenen Elferrat verbildlichen zu können. Die Garde tanzt auf 2,5 m Distanz, schließlich erhöht sich durch die Bewegung ja das Atemvolumen und insofern wird ein größerer Sicherheitsabstand erforderlich. Für das Schunkeln auf den Plätzen stellt eine unserer Sponsorinnen, die Physiotherapie Am Backs, Thera-Bänder für kontaktlose Schunkel-Impulse zur Verfügung und ganz wichtig: Die Toiletten werden nur einzeln benutzt (ein Hoch auf die Schlange vor dem Damenklo!?) und nach jeder Nutzung müssen die Gäste selbst mit Desinfektionsspray die Tische einbalsamieren.

Zugegeben, das klingt ein bisschen wie bei Schwarzeneggers Terminator, als die Maschinen nach einem nuklearen Atomkrieg die Macht an sich gerissen hatten. Eine düstere Zukunftsvision, die wohl eben so realistisch für uns schien wie die Vorstellung, dass ein kleines Fledermaus-Virus das Leben weltweit so einschränken kann, wie wir dies nun aber erleben durften und immer noch müssen.

Aber was soll‘s. „Das Leben muss ja irgendwie weitergehen!“ sagt der kleine Hans-Peter, der eigentlich an die frische Luft muss!

Zur Not auch mit einem Eierlikörchen, wenn das hilft. Und es geht weiter. Seit 1. Juni dürfen wir wieder den Verein „öffnen“, Angebote machen, eine Saison vorbereiten.

Und wie durfte ich unlängst lernen: Es wird immer eine Saison geben, egal ob mit viel Pomp, ausverkaufter Narrhalla und großem Umzug. Oder eben als Hinterzimmer-Feier und mit einem einsamen Marsch mit dem Handwagen durch unser Marbach.

Also bleiben wir optimistisch, bleiben wir närrisch und finden einen Weg, unsere Jubiläumssaison Nr. 60 gut vorzubereiten. Denn eines ist gewiss: We‘ll be back!

Darauf Prösterchen, mit einem Eierlikörchen!!!

PS: Falls ein Leser ggf. einen funktionierenden Handwagen besitzt, würde ich den gern schonmal reservieren. Vielleicht wird das ja der Elferratswagen 2021!?

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Kennen Sie noch die Szene aus Dirty Dancing, als Johnny am Ende auf die Bühne springt, weil er doch immer den letzten Tanz der Saison tanzt?

Ein bisschen so wie Johnny geht es am heutigen Gründonnerstag den meisten Elferratsmitgliedern, denn die treffen sich traditionell an jedem Gründonnerstag, um im Kreise der Vereinskameraden und deren Partnerinnen das Osterfest einzuläuten. Nur in diesem Jahr nicht, denn da hat es uns einer verboten. Aber wir lassen uns nichts verbieten!!!

Nun gut, es ist sicher ein Unterschied, ob der supercoole Johnny das Verbot des widerlichen Neffen des Ferienanlagenbesitzers, Neil, ignoriert oder ob wir rechtschaffenen Karnevalisten einer landesweit geltenden Verordnung nicht folgen würden. Nein, natürlich sind die Corona-Gebote auch für uns Narren gemacht und selbstverständlich halten wir uns daran. Nur schade ist es doch, wenn man plötzlich mit lieb gewonnenen Traditionen brechen muss, wenn man sein Bier allein trinken muss statt mit Vereinskameraden über diversen Sinn oder Unsinn zu diskutieren und dabei ab und an miteinander anzustoßen. Naja, und gemeins zu singen und zu tanzen ist gemeinsam definitiv schöner als allein.

Aber nun ist erst einmal Ostern. Ein Fest, wie gemacht für die aktuelle Situation. Ja klar, für die meisten ist es insbesondere ein verlängertes Wochenende mit gleich 2 Feiertagen am Anfang und Ende. Aber - und da wollen wir nicht ansatzweise blasphemisch sein - es ist auch ein bisschen sinnbildlich für die derzeitige Krise. Auch das biblische Osterfest ist gekennzeichnet von viel Schatten, vom Verrat Jesu, seiner Festnahme, der Verurteilung zum Tode, seinem Leidensweg durch die Via Dolorosa und schließlich seinem Tod am Kreuz. Doch da ist eben auch das Licht. Denn 3 Tage nach dem Tod ist Jesus wieder auferstanden. Als seine Jünger davon erfuhren verspürten sie Hoffnung, Hoffnung, dass das mit dem Tod Jesu vermeintlich beendete doch weiterzugehen scheint und Hoffnung auf das ewige Leben.

So hoffen auch wir, dass mit dem Ende der Osterferien unser Leben wieder ein wenig Normalität zurückgewinnt. Zuvorderst, dass die Unternehmen wieder ihrer Geschäftstätigkeit nachgehen können - insbesondere denken wir da an unsere langjährigen Partner und Sponsoren, dass sie gut durch diese Zeit kommen mögen. Natürlich verbinden wir damit auch die Hoffnung, dass ein jeder wieder seiner Tätigkeit nachgehen kann, dass Kurzarbeit und Sorgen um drohende Arbeitslosigkeit alsbald der Vergangenheit angehören. Und zu guter Letzt würden wir uns natürlich sehr freuen, wenn wir in Bälde wieder unser Vereinsleben leben können. Für unseren MKC und für unser Marbach.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein schönes Osterfest, genießt die ruhigen Tage mit euren nächsten Angehörigen, genießt das schöne Wetter und verliert nicht die Hoffnung dass es nach der Krise auch wieder aufwärts geht. Vor allen Dingen bleibt gesund oder werdet es schnell wieder, falls das gerade nicht der Fall sein sollte.

Frohe Ostern, Ihr MKC.

 

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Kennen Sie noch die Werbung aus den 90ern, als man im Fernsehen fragte, ob wir nicht alle ein bisschen BLUNA seien. Zwangsläufig muss ich in diesen Tagen an diese Frage denken. Adaptiert natürlich, denn aktuell denkt wohl kaum einer intensiv über irgendeine Orangenbrause nach.

„Sind wir nicht alle ein bisschen Corona?“ schwirrt es mir durch den Kopf. Und tatsächlich, dieses SARS-CoV-2-Virus hat uns alle getroffen. Noch vor einigen Tagen, als LTK-Präsident Michael Danz auf dem Jahrestreffen der Thüringer Karnevalisten die Worte „Scheiß auf Corona“ gebrauchte, brandete einhelliger Applaus im Saal auf. Wir Narren lassen uns nicht „coronisieren“, uns trifft das nicht, weil wir Narren sind, weil wir das deutsche, weltbeste Gesundheitssystem haben, weil es dieses Virus nicht über die Alpen schaffen wird. Nun, ein paar Wochen später, sind wir schlauer. Es hat uns getroffen, mit voller Wucht, uns alle, denn wer hätte sich je vorstellen können, dass im freiheitlich-demokratischen Deutschland jemals Ausgangssperren, Kontaktverbote verhängt werden und selbst unsere Parlamente nur noch als Ausnahme vom Versammlungsverbot dieses Land mit sachgerechten Entscheidungen aus der Krise führen sollen.

Dieses kleine Mistding, dieses Virus, auf das wir doch zuletzt noch gesch... haben, also das uns ziemlich am Allerwertesten vorbeiging, das lehrt uns nun, dass wir doch nicht unverwundbar sind. Jeder einzelne sowieso nicht, aber auch unsere sonst so leistungsfähige und unerschütterliche Gesellschaftsordnung.

Was lernen wir daraus?

Zunächst mal, dass wir die aktuellen Einschränkungen akzeptieren sollten. Es ist zwar nicht schön, gerade in den bald anstehenden Osterferien die (erweiterte) Familie, Freunde oder Vereinskameraden nicht treffen zu können, nicht zusammenzukommen und gemeinsam Ostern zu feiern. Aber wenn alle Experten in diesem Land unisono sagen, dass das die einzige Möglichkeit ist, unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten, dann ist das wohl der richtige Weg.

Apropos Gesundheitssystem, auch da können wir lernen. Einerseits, wie wenig wir in Friedenszeiten wertzuschätzen wussten, was nun plötzlich unsere höchste Hochachtung verdient. Hoffentlich nehmen wir diese Wertschätzung mit in die Zeit nach Corona, wenn es darum geht, Pflegeberufe so attraktiv zu machen und zu halten, dass auch junge Menschen den Weg in eine solche Ausbildung finden. Wir brauchen diese Leute unbedingt, das zeigt sich in der Krise umso mehr und daher sollten wir dies auch nach der Krise nicht wieder vergessen. Andererseits ist wohl auch eine Erkenntnis, dass es eben keine Lösung ist, aus Kostengründen dringend nötige Medizin und Schutzkleidung im Ausland produzieren zu lassen. Denn bei aller Globalisierung, geraten die ausländischen Produzenten gleichermaßen in die Krise, funktionieren die sonst so zuverlässigen Handelsketten eben auch nicht mehr so reibungsfrei. Wir pumpen jetzt beispiellos viel Geld in den Erhalt unseres Wirtschaftssystems, was gut und richtig ist. Dann sollte es uns aber auch gelingen, ein Gesundheitssystem, dass ja bei aller Privatisierung doch irgendwie staatlich ist, so aufzustellen, dass wir für den Fall der Fälle weder auf Medizin noch Atemschutzmasken aus China hoffen müssen. Ein bisschen mehr Standortsicherung á la Wolfgang Grupps Trigema-Philosophie scheint da ein richtiger Ansatz.

Naja, und schließlich sollten wir mitnehmen, wie wertvoll unser soziales Miteinander doch ist. Sollten eben auch das mehr zu schätzen wissen. Uns weniger über Kleinigkeiten zanken und uns eben freuen, dass wir mit anderen Menschen im Austausch stehen, ein Bierchen gemeinsam trinken oder uns einfach in einem Restaurant zum Essen verabreden können. Und auch das traute Heim gehört zu unserem Glück dazu, denn wenn wir das nicht hätten, wären die Tage der Isolation doch noch trister, als es ohnehin schon ist.

In diesem Sinne will ich dann auch schließen, ich habe die Empfehlung meiner Frau, nicht mehr als 35 Worte zu gebrauchen, schon wieder fast 20-Fach überzogen.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie närrisch, bleiben Sie optimistisch und hoffen wir gemeinsam darauf möglichst bald und möglichst gut durch diese Krise zu kommen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr MKC e.V.

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Heute Morgen hieß es für den Vorstand raus aus den Federn, Anzugsordnung herstellen und rein ins Auto. Denn trotz der fortschreitenden Corona-Hysterie findet am heutigen Tage die Mitgliederversammlung nebst Präsidententreffen des Landesverbandes Thüringer Karnevalvereine e.V. statt.

Vacha ist in diesem Jahr der Ausrichter des Treffens und der CCV, also der Carneval Club Vacha lud ins „Vachwerk“, der örtlichen Veranstaltungsstätte ein. Der CCV hat in dieser Saison übrigens sein 60. Jubiläum gefeiert, da sind die uns ja nur knapp voraus.

Einige bekannte Gesichter haben wir schon gesehen und wie der Zufall es will, scheint es im Landesverband keinen Verein zwischen Marbach und Mihla, also rein alphabetisch, zu geben, so dass wir direkt neben unseren Mihlaer Freunden sitzen.

Schau‘mer mal, was es Neues aus dem Landesverband zu berichten gibt. Gleich geht es los, die Präsidenten marschieren ein!

“Wir im Osten sind die abgehärteten Typen, unser Immunsystem ist 40 Jahre einiges gewöhnt! Scheiß auf Corona, herzlich Willkommen!“ So begrüßte der Präsident des LTK, Michael Danz die Anwesenden und erntete dafür de ersten großen Applaus!!!

11 Tagesordnungspunkte später ist Folgendes festzustellen:

  • Der Karneval hat ein Nachwuchsproblem, einige Vereine haben sich im Laufe des Jahres aufgelöst, einige haben sich aber auch neu gegründet,
  • die Finanzen des LTK dürfen als geordnet und gesund bezeichnet werden,
  • die Arbeitsgruppen des LTK sind bestrebt, die Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen,
  • die Kommunikation zwischen den Vereinen wird zunehmend digitalisiert

und nun die 2 Feststellungen, die Hochachtung verdienen:

  1. der CCV hat die Organisation des 15. Präsidententreffens spitzenmäßig gemeistert, absolute Hochachtung! Das war hochklassig!!!
  2. Das nächste Präsidententreffen wird im kommenden Jahr in der schönsten Landeshauptstadt Thüringens stattfinden. Wo? In der MFA, aka Steigerwaldstadion. Bereits im Vorfeld ziehen wir den Hut vor unseren Freunden des KKH, da habt ihr wirklich eine Location auf Champions League Niveau gewählt oder um es KKH-mäßig zu sagen, da habt ihr ordentlich getrommelt!? Na gut, ihr müsst euch ja nun auch beweisen, die Vachaer Messlatte liegt hoch! Wir freuen uns auf den Besuch!!!

In diesem Sinne schönes Wochenende euch Narren da draußen, wo immer ihr gerade sein mögt...?

An guten Tagen - unser Saisonrückblick

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„An guten Tagen gibt es nur hier und jetzt“ dröhnt es gerade hinter mir aus dem Küchenradio. Und es scheint ein bisschen, als hätte Johannes Oerding dieses Lied nur für den MKC gemacht. Denn auch wir hatten gute Tage in unserer gerade vergangenen Saison, an denen wir nicht links und rechts geschaut haben, weil wir voller Erwartung nur auf unsere Veranstaltungen geschaut haben. Wird es dem Publikum gefallen? Wird alles so laufen, wie wir uns das vorgestellt haben? Der eine oder andere hat nach seinem Programmpunkt vielleicht auch schon nach vorn geschaut, auf die nächste Veranstaltung, doch nie ...

Halt, jetzt kann ich dem Oerding nicht mehr folgen. Warum sollte man nicht auch einfach mal zurückschauen, sich über das freuen, was man geleistet hat, was alles gut geklappt hat, wenn man ein Publikum nach einer gelungenen Veranstaltung ohne Zweifel als ‚Spitzen-Publikum‘ verabschieden durfte bis zum nächsten Mal.

Letzte Strophe, jetzt bin ich wieder beim Oerding: Denn weil wir wissen, dass die Sonne auch mal ihre Pause braucht (es kann schließlich nicht immer Saison sein) und sich dann bis 11.11. irgendwo versteckt, machen wir Fotos von unseren Veranstaltungen, denn das Licht (danke nochmal an Marco, Resi und die anderen Techniker) war gerade so schön. Und wer will schon diese hellen, diese geilen Tage unserer 59. Saison vergessen?

Zum Glück haben auch wir, dank unseres Chef-Paparrazo Roland ‚Eddie’ Merks, einige, um genau zu sein 968 Fotos, die unsere hellen Veranstaltungstage eindrucksvoll dokumentieren. Natürlich können wir die nicht alle auf unserer Internetseite publizieren, denn das würde schnell unseren Webspace überfluten.

Dennoch, eine Auswahl der besten Schnappschüsse aller Veranstaltungen soll es dann schon sein, die wir mit Ihnen teilen wollen. Schließlich sollen auch Sie die Möglichkeit haben, sich zu erinnern, wie schön das Licht war, wie gut die Stimmung - an unseren guten Tagen!

Den Saisonrückblick finden Sie übrigens HIER.

 

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