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Gestern Morgen um 10:11 Uhr standen wir wie immer bereit. Vorne dran unser El Presidente, dann die schnuckeligen Minister aufgereiht!

Doch wer verleiht diesem Elferrat den Glanz, der ihm gebührt? Man schickt das Schönste ins Rennen, was man hat. Denn gesäumt von unseren Gardemädels wird die Einzigartigkeit dieser Ministerriege in einen überaus würdigen Rahmen gebettet. 

Dieses Jahr sind wir ein wenig beschränkt. Also nicht wir selbst, die Vorgaben, zu denen wir wegen diesem Corona-Mist gezwungen werden. Wir können also gar nicht so zeigen, was wir unserem Publikum in dieser Saison alles hätten bieten wollen. Schließlich ist uns der Karneval eine Herzensangelegenheit und die kann man nur schwerlich online aus dem heimischen Wohnzimmer genauso ausleben wie in einer prall gefüllten Narrhalla.

Apropos prall gefüllt: Unsere Gardemädels haben auf Instagram eine Art närrischen Adventskalender aufgelegt und wollen Euch während der Saison mit kleinen Highlights aus vergangenen Veranstaltungen daran erinnern, wie es hätte sein können. Das haben wir natürlich „crossmedial“ auf allen Kanälen gestreut und zählt man jeden Klick als virtuellen Besucher unserer Veranstaltungen, wäre der 1. Frühschoppen gestern schon ausverkauft gewesen.

Genug der Vorrede, wir starten also - wie sollte es anders sein - mit unserem Prunkstück.

Darum machen wir nun den El Sitzungs-Presidente:

Kapelle Achtung, Technik Achtung, die Garde tanzt:

  

Den Original-Instagram-Beitrag findet ihr übrigens hier.

Morg‘n, ihr Narren, sollt‘s was geben...

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Liebe Närrinnen und Narren,

kennt Ihr noch Ivo Robics „Morgen“?

Morgen, Morgen, lacht uns wieder das Glück!

Eigentlich wollten wir morgen hammermäßig in unsere Saison starten: 1. Frühschoppen MKC - Weiße Bescheid!

Naja, dies‘ Jahr is‘ anders, irgendwie blöd. Es gibt kaum närrisches Glück

Aber was wären wir ohne unsere Aktiven!

Unsere Gardemädels und Gründungsmitglieder der „MKC-Social-Media-Arbeitsgemeinschaft i. G.“ 😉 hatten da eine Idee. Und was sollen wir - als Internetzredaktion selten Freunde kurzer Worte - da sagen: 

Mädels, gute Idee. Ein MKC-Karnevalskalender!

Jeden MKC-Tag ein neues Event voll viral - wenn man das in diesen Zeiten noch sagen darf!?!?!

Also wir sind dabei, bleibt närrisch!

Danke Mädels, wir sind voller Vorfreude...

 

Am Samstag wär's soweit gewesen

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Liebe Internetz-Gemeinde, liebe Freunde des MKC,

zunächst möchten wir Ihnen und Euch noch alles Gute für 2021 wünschen, bleibt gesund und optimistisch: Yes, we can - wir schaffen das!

Auch wenn wir als Narren uns schwer damit tun, unseren tradierten Karneval zu digitalisieren (weil das Internetz für uns immer noch Neuland ist und sich sowieso nicht durchsetzen wird), müssen wir uns ja irgendwas einfallen lassen. Denn dürft Ihr nicht zum Marbacher Karneval, muss der MKC ja doch irgendwie zu euch kommen.

Nur wie??? Wie bekommt man die MKC-Stars auf die virtuelle Bühne, wenn deren einziger Lohn - Euer Applaus - nicht ausgezahlt werden kann???

Kurzum, die 1. Lösung unserer Internetredaktion ist die doppelte Virtualisierung. Denn wir haben uns einfach mal vorgestellt, was MKC-Größen hier in unseren News digital präsentieren würden, wenn man sie denn nur (los)ließe.

Mit ausdrücklicher Genehmigung des Originals (Urheberrecht geht uns schließlich alle an) haben wir im heutigen Beitrag unserem Till Eulenspiegel ein paar Worte in den Mund gelegt, die er in dieser Art und Weise (bzw. mit Sicherheit noch besser) in seiner Rede zur Lage der Nation verarbeiten könnte.

Begeben Sie sich also mit uns in unsere Narrhalla Virtuell, denken Sie sich ein proppevoll gefülltes Haus, öffnen Sie sich ein schönes kühles Bier oder einen Wein und stellen Sie sich vor, unser Vizepräsident hätte soeben den Till zum Einmarsch auf die Bühne gebeten:

 

Am Samstag wär’s soweit gewesen

Am Samstag wär‘s soweit gewesen,
dass die heiße Phase der Saison wir hätten eingeläut‘.
Doch gibt es nun wohl gar nichts außer Spesen,
ein Umstand, über den sich niemand freut.

Eine normale Saison, die hat so ihre Rituale,
Anfang Januar zum Dämmerschoppen es endlich wieder narrt.
Für uns ist dieser Tag ein Karneval Duale,
denn der MKC an diesem Tag gleich doppelt ist am Start.

Am Morgen beginnen wir, streng nach Aufbauplan und rotem Faden,
Narrhallendeko in die Sporthalle zu Marbach einzubau‘n.
Am Nachmittag, wenn wir vom KCA auf‘n Berg sind eingeladen,
wir gut gelaunt uns den Bergkreis-Karneval anschau‘n.

Dies‘ Jahr das alles ist ein bisschen anders,
weil die Corona-Scheiße hält uns fest im Griff.
So heißt es „#bleibzuhause“ statt eines Miteinanders,
und Pustekuchen ist es mit des Narren liebsten Schiff.

Dabei die Politik der Anlässe hat gegeben gar viele,
so dass ich diese hier nicht alle nennen kann und will.
Denn auch wenn dem Schreiber dies vielleicht gefiele,
So viel Unsinn verkraftet nicht einmal der Eulenspiegel Till.

Im März Corona bescherte uns ´ne Ausgangssperre,
die man in Denglish lieber Lockdown nennt.
Danach folgte einiges an föderalem Gezerre,
das Resultat nun mittlerweile wirklich jeder kennt.

Uns‘ Landes-Bodo zeigte in der großen Krise,
warum man die Regierungslast nur selten auf linke Schultern lädt.
Stand erst entgegen eigener Verbote er auf der Friedhofswiese,
die Einsicht, dass die „Mutti“ Recht hat, kam ihm leider etwas spät.

Auch die Wirtschaft sollte lieber eintreten in den Maximal-Lockdown,
wenn alle machten, was unser Hardline-MP nun kurzerhand verlangt.
Doch während Nachbarn sich nicht mehr sollten treffen am Gartenzaun,
So meint der Ultra-Demokrat, dass keinesfalls beim Demonstrier‘n man erkrankt.

Doch auch die Bundespolitik hat ihre Böcke wohl geschossen,
mit „Wumms aus der Krise“ und Lockdown light.
Den ganzen November man sinnlos und teuer Kneipen hat geschlossen,
weil’s nichts brachte, blieben alles zuhaus‘ zur Weihnachtszeit.

Die Warn-App zur Nachverfolgung sollte Besserung bringen,
doch leider hat kastriert der Datenschutz den angestrebten Zweck.
Die Gesundheitsämter verfolgen nun mit Telefon und anderen Dingen,
denn unsere Warn-App ist DSGVO-konform: der allerletzte Dreck.

Vom großen Bruder über‘n Teich woll‘n keine Worte wir verlieren,
eine Dauerblamage war die Amtszeit vom letzten Ami-Oberhaupt.
Dennoch gelang es Donald, die seine Nation bis zuletzt zu düpieren,
späte Einsicht nach dem Capitol-Sturm wohl kaum ihm jemand glaubt.

Ihr seht, die Welt, sie dreht sich leider trotz Corona immer weiter,
obwohl das Virus unseren Karneval 2021 fast unmöglich macht.
Und dennoch woll‘n wir bleiben zuversichtlich, froh und heiter,
weil Humor ist eben, wenn man trotzdem lacht.

In diesem Sinne grüßen wir euch froh
Mit einem einfach, donnernden...

MARBACHIA HEIJO

Frohe Marbacher Weihnachten

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Heute mal mit wenig Worten, dafür mit etwas mehr Multimedia, ein kleiner Weihnachtsgruß aus Marbach...

 

Vier Takte vor Weihnachten

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Nun ist es also bald so weit! Morgen, Kinder (und auch Ihr Erwachsenen), wird‘s was geben!

Doch was wird es wohl sein, was es in diesem Jahr gibt? Natürlich werden wir uns über Geschenke unterm Tannenbaum freuen. Logisch werden wir uns in den kommenden Tagen mehrfach an den Esstisch setzen und uns die Bäuche voll schlagen. Also ein bisschen so wie immer.

Aber eben doch nicht ganz. Große Familienzusammenkünfte, wie wir sie doch sonst an Weihnachten kennen, wenn die ganze Familie mit Kind und Kegel einreitet, sind auch mit der weihnachtlichen „1 Hausstand plus 4 engste Angehörige“-Regel nicht oder eben allenfalls bei Verstoß gegen die geltende Verordnung möglich. Dass das nicht nur nicht vernünftig wäre, angesichts der Inzidenzwerte, sondern auch richtig teuer werden kann, muss man an dieser Stelle nicht näher thematisieren.

Es wird also ein besonderes Weihnachten, wie das ganze Jahr irgendwie besonders war. Keineswegs besonders schön, aber irgendwie anders als gewohnt.

Mit den Worten von Rolf Zuckowskis „Vier Takte vor Weihnachten“ wollen wir uns dann auch von Ihnen in die Feiertage verabschieden:

Ein Takt für die Liebe,
Ein Takt für das Licht,
Einer für die Hoffnung
und ein ganz besonders langer dafür,
dass sie nie zerbricht,

In dieser Strophe bringt der Rolf die Weihnachtsgeschichte recht schnell auf den Punkt. Ein Takt für die Liebe? Die Mutterliebe von Maria sowieso, aber auch die Liebe von Joseph zu dem Kind, dessen Vater er gar war. Und mit der Geburt Jesu schenkten sie uns das „Licht der Welt“, sein Leuchten soll uns Orientierung und Halt in unserem Leben geben. Und natürlich die Hoffnung in der Dunkelheit dieser Jahreszeit, dass es bald wieder leuchtendere, schönere Tagen geben möge. Die Hoffnung wiederum stirbt bekanntlich zuletzt oder am besten nie.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, auch wenn die Umstände hierfür nicht optimal sein dürften. Wir wünschen Ihnen schöne Stunden mit Ihren Lieben. Und wenn es eben nicht so ist, wie Sie sich Ihr perfektes Weihnachtsfest vorstellen, dann vergessen Sie nicht, dass es Maria und Josef im Stall in Bethlehem kaum besser gehabt haben dürften als wir im Corona-Weihnachten. Und dann haben wir die Hoffnung, uns im kommenden Jahr - frisch geimpft - wieder zu sehen.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie närrisch

Ihr MKC

 

 

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