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Am Samstag wär's soweit gewesen

Bewertung: 5 / 5

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Liebe Internetz-Gemeinde, liebe Freunde des MKC,

zunächst möchten wir Ihnen und Euch noch alles Gute für 2021 wünschen, bleibt gesund und optimistisch: Yes, we can - wir schaffen das!

Auch wenn wir als Narren uns schwer damit tun, unseren tradierten Karneval zu digitalisieren (weil das Internetz für uns immer noch Neuland ist und sich sowieso nicht durchsetzen wird), müssen wir uns ja irgendwas einfallen lassen. Denn dürft Ihr nicht zum Marbacher Karneval, muss der MKC ja doch irgendwie zu euch kommen.

Nur wie??? Wie bekommt man die MKC-Stars auf die virtuelle Bühne, wenn deren einziger Lohn - Euer Applaus - nicht ausgezahlt werden kann???

Kurzum, die 1. Lösung unserer Internetredaktion ist die doppelte Virtualisierung. Denn wir haben uns einfach mal vorgestellt, was MKC-Größen hier in unseren News digital präsentieren würden, wenn man sie denn nur (los)ließe.

Mit ausdrücklicher Genehmigung des Originals (Urheberrecht geht uns schließlich alle an) haben wir im heutigen Beitrag unserem Till Eulenspiegel ein paar Worte in den Mund gelegt, die er in dieser Art und Weise (bzw. mit Sicherheit noch besser) in seiner Rede zur Lage der Nation verarbeiten könnte.

Begeben Sie sich also mit uns in unsere Narrhalla Virtuell, denken Sie sich ein proppevoll gefülltes Haus, öffnen Sie sich ein schönes kühles Bier oder einen Wein und stellen Sie sich vor, unser Vizepräsident hätte soeben den Till zum Einmarsch auf die Bühne gebeten:

 

Am Samstag wär’s soweit gewesen

Am Samstag wär‘s soweit gewesen,
dass die heiße Phase der Saison wir hätten eingeläut‘.
Doch gibt es nun wohl gar nichts außer Spesen,
ein Umstand, über den sich niemand freut.

Eine normale Saison, die hat so ihre Rituale,
Anfang Januar zum Dämmerschoppen es endlich wieder narrt.
Für uns ist dieser Tag ein Karneval Duale,
denn der MKC an diesem Tag gleich doppelt ist am Start.

Am Morgen beginnen wir, streng nach Aufbauplan und rotem Faden,
Narrhallendeko in die Sporthalle zu Marbach einzubau‘n.
Am Nachmittag, wenn wir vom KCA auf‘n Berg sind eingeladen,
wir gut gelaunt uns den Bergkreis-Karneval anschau‘n.

Dies‘ Jahr das alles ist ein bisschen anders,
weil die Corona-Scheiße hält uns fest im Griff.
So heißt es „#bleibzuhause“ statt eines Miteinanders,
und Pustekuchen ist es mit des Narren liebsten Schiff.

Dabei die Politik der Anlässe hat gegeben gar viele,
so dass ich diese hier nicht alle nennen kann und will.
Denn auch wenn dem Schreiber dies vielleicht gefiele,
So viel Unsinn verkraftet nicht einmal der Eulenspiegel Till.

Im März Corona bescherte uns ´ne Ausgangssperre,
die man in Denglish lieber Lockdown nennt.
Danach folgte einiges an föderalem Gezerre,
das Resultat nun mittlerweile wirklich jeder kennt.

Uns‘ Landes-Bodo zeigte in der großen Krise,
warum man die Regierungslast nur selten auf linke Schultern lädt.
Stand erst entgegen eigener Verbote er auf der Friedhofswiese,
die Einsicht, dass die „Mutti“ Recht hat, kam ihm leider etwas spät.

Auch die Wirtschaft sollte lieber eintreten in den Maximal-Lockdown,
wenn alle machten, was unser Hardline-MP nun kurzerhand verlangt.
Doch während Nachbarn sich nicht mehr sollten treffen am Gartenzaun,
So meint der Ultra-Demokrat, dass keinesfalls beim Demonstrier‘n man erkrankt.

Doch auch die Bundespolitik hat ihre Böcke wohl geschossen,
mit „Wumms aus der Krise“ und Lockdown light.
Den ganzen November man sinnlos und teuer Kneipen hat geschlossen,
weil’s nichts brachte, blieben alles zuhaus‘ zur Weihnachtszeit.

Die Warn-App zur Nachverfolgung sollte Besserung bringen,
doch leider hat kastriert der Datenschutz den angestrebten Zweck.
Die Gesundheitsämter verfolgen nun mit Telefon und anderen Dingen,
denn unsere Warn-App ist DSGVO-konform: der allerletzte Dreck.

Vom großen Bruder über‘n Teich woll‘n keine Worte wir verlieren,
eine Dauerblamage war die Amtszeit vom letzten Ami-Oberhaupt.
Dennoch gelang es Donald, die seine Nation bis zuletzt zu düpieren,
späte Einsicht nach dem Capitol-Sturm wohl kaum ihm jemand glaubt.

Ihr seht, die Welt, sie dreht sich leider trotz Corona immer weiter,
obwohl das Virus unseren Karneval 2021 fast unmöglich macht.
Und dennoch woll‘n wir bleiben zuversichtlich, froh und heiter,
weil Humor ist eben, wenn man trotzdem lacht.

In diesem Sinne grüßen wir euch froh
Mit einem einfach, donnernden...

MARBACHIA HEIJO

Frohe Marbacher Weihnachten

Bewertung: 5 / 5

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Heute mal mit wenig Worten, dafür mit etwas mehr Multimedia, ein kleiner Weihnachtsgruß aus Marbach...

 

Vier Takte vor Weihnachten

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Nun ist es also bald so weit! Morgen, Kinder (und auch Ihr Erwachsenen), wird‘s was geben!

Doch was wird es wohl sein, was es in diesem Jahr gibt? Natürlich werden wir uns über Geschenke unterm Tannenbaum freuen. Logisch werden wir uns in den kommenden Tagen mehrfach an den Esstisch setzen und uns die Bäuche voll schlagen. Also ein bisschen so wie immer.

Aber eben doch nicht ganz. Große Familienzusammenkünfte, wie wir sie doch sonst an Weihnachten kennen, wenn die ganze Familie mit Kind und Kegel einreitet, sind auch mit der weihnachtlichen „1 Hausstand plus 4 engste Angehörige“-Regel nicht oder eben allenfalls bei Verstoß gegen die geltende Verordnung möglich. Dass das nicht nur nicht vernünftig wäre, angesichts der Inzidenzwerte, sondern auch richtig teuer werden kann, muss man an dieser Stelle nicht näher thematisieren.

Es wird also ein besonderes Weihnachten, wie das ganze Jahr irgendwie besonders war. Keineswegs besonders schön, aber irgendwie anders als gewohnt.

Mit den Worten von Rolf Zuckowskis „Vier Takte vor Weihnachten“ wollen wir uns dann auch von Ihnen in die Feiertage verabschieden:

Ein Takt für die Liebe,
Ein Takt für das Licht,
Einer für die Hoffnung
und ein ganz besonders langer dafür,
dass sie nie zerbricht,

In dieser Strophe bringt der Rolf die Weihnachtsgeschichte recht schnell auf den Punkt. Ein Takt für die Liebe? Die Mutterliebe von Maria sowieso, aber auch die Liebe von Joseph zu dem Kind, dessen Vater er gar war. Und mit der Geburt Jesu schenkten sie uns das „Licht der Welt“, sein Leuchten soll uns Orientierung und Halt in unserem Leben geben. Und natürlich die Hoffnung in der Dunkelheit dieser Jahreszeit, dass es bald wieder leuchtendere, schönere Tagen geben möge. Die Hoffnung wiederum stirbt bekanntlich zuletzt oder am besten nie.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, auch wenn die Umstände hierfür nicht optimal sein dürften. Wir wünschen Ihnen schöne Stunden mit Ihren Lieben. Und wenn es eben nicht so ist, wie Sie sich Ihr perfektes Weihnachtsfest vorstellen, dann vergessen Sie nicht, dass es Maria und Josef im Stall in Bethlehem kaum besser gehabt haben dürften als wir im Corona-Weihnachten. Und dann haben wir die Hoffnung, uns im kommenden Jahr - frisch geimpft - wieder zu sehen.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie närrisch

Ihr MKC

 

 

Bewertung: 5 / 5

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Nun ist es also so weit, heute hat die 5. Jahreszeit, die Hochzeit aller Narren begonnen. Wenn man heute in der Thüringer Allgemeinen den Artikel "Karneval: Startschuss für die fünfte Jahreszeit mal anders" liest, wird ganz offenkundig, dass diese Saison nicht nur für den MKC eine ganz besondere, weil eben lockgedownte oder - vielleicht schöner - downgelockte ist. Na welchen Begriff man auch immer für diese Situation sucht und vielleicht auch finden mag, viel besser als "bescheiden" dürfte dessen Kernaussage wohl kaum ausfallen können. Die genannten Vereine bewegen sich hierbei im Wesentlichen zwischen Ausfall/Absage und Online-Karneval.

Apropos "Ausfallen". Noch im September hat der Elferrat des MKC wohl mit gebremster Erwartung, aber dennoch optimistisch auf eine Corona-Saison unter dem Motto "Ausfallen???  ...Fällt aus!!!" geschaut. Leider hat die Entwicklung der Infektionszahlen uns da schon den ersten Strich durch die Rechnung gemacht, in dem erst die städtische Allgemeinverfügung und später durch den bundesweiten "Lockdown light" die Planungen für eine Saisoneröffnung möglichst nah an unseren traditionellen Aufzügen am Schlösschen kurzerhand über den Haufen geworfen wurden.

Doch sollten wir nun auf die 5. Jahreszeit verzichten, sollte der heutige 11.11. plötzlich keine besondere närrische Bedeutung mehr haben. Der Präsident des Bundes Deutscher Karneval äußerte sich hierzu vor wenigen Tagen in einem Rundschreiben, der BDK habe "sich immer gegen Pauschal- oder Totalabsagen der Session 2020/2021 ausgesprochen [...], denn dieser Festkomplex ist so wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten im christlichen Kalendarium verankert." Und damit hat er wohl Recht, denn heute ist eben der Elfte im Elften. Und daran ändert sich eben auch dann nichts, wenn die Corona-Pandemie uns zwingt, öffentliche Auftritte ebenso abzusagen wie Zusammenkünfte unter den Vereinsmitgliedern, mit anderen Vereinen, Freunden, Förderern.

Showballett

Und daher haben sich heute, gegen 15:00 Uhr zwei Minister des MKC als verordnungskonforme Abordnung auf den Weg zum Rondell am Schlösschen gemacht, um die MKC-Fahne zu hissen. Und da hängt sie nun, pünktlich seit 15:11 Uhr.

Die gehisste Flagge ist eben leider nicht das Signal, dass Sie sich spätestens jetzt mit der Kartenbestellung für Ihren Besuch beim MKC beschäftigen sollten, bevor diese ggf. am Ende vergriffen sind. Und dennoch ist sie ein - wie wir denken - wichtiges Signal. Sie soll Ihnen und uns die Hoffnung geben, dass wir spätestens in der Saison 2021/22 wieder zu unserem geliebten Karneval in der gewohnten Art und Weise zurückkehren können. Sie soll uns gleichzeitig daran erinnern, worauf wir uns normalerweise freuen können, wenn diese Fahne über Marbachs zentralstem Verkehrsknoten weht, was wir für Erinnerungen mit dem Karneval in Marbach verbinden. Erst dieser Tage erzählte mir eine mir bis dato unbekannte Dame, wie sehr sie es bedauert, dieses Jahr nicht zum Karneval gehen zu können, schließlich käme sie doch seit über 25 Jahren jedes Jahr zum MKC. Die wehende Fahne ist also auch ein Symbol für die Verbundenheit, die Menschen mit dem Marbacher Karneval Club haben.

Und das lassen wir uns nicht nehmen - Fällt aus!

Somit werden wir nun also schauen müssen, ob nach dem Novemberlockdown zumindest wieder soviel Lockerung in den Infektionsschutzmaßnahmen erfolgt, dass wir zumindest im kleineren Rahmen, im Elferrat, in den Tanz- und Gesangsgruppen, unter Vereinsmitgliedern oder mit Freunden zusammenkommen dürfen. Und dann wird uns sicher auch etwas einfallen, wie dabei ein bisschen närrische Luft durch den Raum wehen kann oder wir ein karnevalistisches Feeling bekommen. Hierüber werden wir Sie weiter auf dem Laufenden halten.Und bis dahin müssen wir eben sehen, wie wir in Verbindung bleiben können, Informationen miteinander austauschen, uns nicht aus den Augen verlieren.

Eine tolle Idee fanden wir unter diesen Bedingungen die Saisoneröffnung der GEC in der #stayhome Edition, die wir daher auch auf unserer Homepage gern teilen wollen. Falls es Ihnen nicht sofort ins Aufge stechen sollte: Auch der MKC hat hierzu seinen Beitrag geleistet.

 
 
 Bitte bleiben Sie gesund, bleiben Sie närrisch!
 
 
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„Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht...“, so, bzw. so ähnlich ist die Kernbotschaft von einem der größten Puhdys-Klassiker.

Aber was hätten die Puhdys wohl gesungen, wenn sie eine langjährige Narrenfreundschaft zwischen dem Mihlaer Carneval Club (MCC) und dem Marbacher Karneval Club (MKC) und deren traditionelles jährliches gemeinsames Wandern hätten verarbeiten müssen:

„Wenn ein Narr kurze Zeit geht,
weiß die Welt, dass er dies sicher übersteht.
Wenn die Narren lange Zeit Wandern geh‘n,
sagt die Welt, sie soll’n nicht so schnell auseinandergeh‘n.“

Ja, so ist das unter uns Narren.

Und insofern war es völlig unstreitig, dass wir MKCler uns ‚on the way‘ to Mihla machen, wenn der MCC dazu einlädt. Leider wurde wegen Corona und manch anderem Gedöns, was manchmal Einflüsse auf die Terminfindung haben mag, in diesem Jahr die Terminplanung ein wenig durcheinander gewirbelt und der Termin in den Oktober verschoben.

Aber was soll man sagen. Narrentreffen is’ wie Vatertag, da scheint auch im Dezember die Sonne und es ist warm. So war es auch in diesem Jahr.

Und wie: es war wie immer ein toller Tag, wir haben liebe Freunde getroffen, sind gewandert (natürlich mit Abstand) und haben am Ende infektionstechnisch verantwortungsvoll zusammen gesessen und ein wenig über den Karneval unter Corona-Bedingungen philosophiert (seit Bodos „wie“ einer Karnevalssaison ist ja immer noch viel „WIE“ offen). Es war einfach ein toller Tag, wir hatten sogar einen „Bierhund“ dabei, ein unermüdliches Energiebündel, dass die Pausenversorgung für uns auf der Wanderung transportierte.

Im Ergebnis dieses tollen Tages resümierte unser Präsident, Andreas Schulz: „Dann sollten wir doch etwas aus dieser verkorksten Saison machen und die Aktiven der Vereine zu einem Vereinsabend oder -nachmittag zusammenbringen.

Gute Idee, wie wir finden, diesen Gedanken greifen wir auf. Unsere vereinsinterne Taskforce „Saisonplanung“ ist bereits informiert.

Wir danken jedenfalls unseren Freunden vom MCC für einen perfekt organisierten Tag. Wir freuen uns, was das Wandern angeht, schon jetzt auf das nächste Jahr. Und was den Rest angeht, bleiben wir gern in Verbindung. Ihr seid ein toller Verein.

Und so greifen wir nochmal den Eingangs erwähnten Puhdys-Titel auf:

„Karnevalsfreund zu sein, das ist schön,
Karneval hat uns alle gefangen,
was unser Karneval bewegt, 
das ist, was ein Narr nur versteht.“

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