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Wer feste arbeiten kann, der soll auch Feste feiern. Nach einer gelungenen Saison - in diesem Jahr unter erschwerten Corona-Bedingungen - ist es beim MKC längst Tradition, dass wir uns außerhalb der närrischen Tage treffen und gemeinsam feiern. Als Dank an unsere Mitglieder, als Dank an unsere Sponsoren und Unterstützer, als willkommene Gelegenheit, Freunde einfach mal wieder zu sehen und einen schönen Abend miteinander zu haben.

Am gestrigen Tage war es mal wieder so weit. Der Verein hatte zum Sommerfest geladen und sicher nicht alle, aber viele Gäste waren der Einladung gefolgt.

Ganz MKC-like hatten wir uns vorgenommen, alles ein wenig kleiner, bescheidener zu machen, denn der Fokus soll neben dem obligatorischen Essen und Trinken ja eben auf dem Vorgenannten liegen. Wie nicht anders zu erwarten, haben wir dieses Ziel dann doch mal wieder verfehlt.

Denn auch wenn Sommerfest-Projektleiter Michael Kotylla diese Direktive klar ausgegeben hatte, kamen wieder viele Ideen zusammen, wie man ein solches Fest ansprechend ausgestalten könnte und schon waren wir wieder an dem Punkt, dass dieses Sommerfest wohl nur durch das Nächstjährige getoppt werden können wird. Gerade unsere Neuminister*Innen stellten hierbei unter Beweis, dass es kein Fehler gewesen ist, diese in unsere Reihen zu holen: Das Aufbauteam um Henne und Ali hat eine Bar-Lounge-Ecke aus Paletten auf die Freifläche unseres SuFz gezaubert, die wir nur schweren Herzens wieder rückgebaut haben. Dekoriert und bespielt wurde diese Bar mit viel Charme von den Bivi-Frauen, angeführt von unseren Ministerinnen Anne und Purzel, sorry, Nicole.

Natürlich gab es noch viele andere, die sich verdient um den Erfolg unseres Sommerfests gemacht haben und denen unser besonderer Dank gilt, aber das war schon wirklich besonders erwähnenswert. Weiter so!👍🏻

Wir wären kein Karnevalsverein, wenn die Party nicht unter einem Motto gestanden hätte, für das man sich passend (ver-)kleiden konnte. Für dieses Jahr hatten wir uns für das süße italienische Leben entschieden und daher kurzerhand das Motto „La Dolce Vita“ gewählt.

Nach einer umfassenden Aufbauarbeit unserer italienischen „Piazza del festival estivo“ am Freitag und Samstagmorgen war alles gerichtet, die Fete konnte starten. Gestartet haben wir dann auch schon am Nachmittag, denn nicht alle MKCler sind bereits in der Altersgruppe für eine Abendveranstaltung. Da aber auch die Teil unseres Vereins sind, war es selbstverständlich, dass wir auch mit ihnen Sommerfest feiern wollten und so ging es mit Bastelecke, Glücksrad, Kinderschminken, „Tanzkurs“ und Softeis, so viel der Bauch vertrug, schon ab 16 Uhr los.

Für 18 Uhr waren die erwachsenen Gäste geladen und erstes Highlight des Abends war die Präsentation des im Tanzkurs einstudierten Programms, jung und alt, Kleine und Große Garde gemeinsam auf einer Bühne.

Fürs leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt: Gisela und Eddie schmissen wie immer routiniert die Non-Cocktail-Bar und für die Speisen hatten wir kurzerhand einen Pizzaofen angemietet und das Pizzateam um „Luigi“ Schams hat gefühlt 300 Pizzen geschoben.

Gut gestärkt konnten die Gäste dann das Abendprogramm verfolgen. Werner Mattausch und Uli Berg mit gesprochenem Wort und Kurzauftritten der Stammtischbrüder sowie Tourettes bereicherten den Abend. Die Zeit dazwischen und danach gehörte DJ Iffect, dem Mann, der ein Publikum lesen kann wie kein zweiter. Als Überraschung gab es auch noch eine Darbietung von Al Bano und Romina Limberger sowie der Neuminister Flori und Ali - ich sag nur: Ja, ja, der Chianti-Wein!

Die Fete ging bis ca. 2 Uhr morgens und die ersten Feedbacks unserer Gäste gibt uns das gute Gefühl, dass wir nicht alleine Spaß und einen schönen Abend hatten.

Nach rund 3 Stunden Abbauarbeit  am Sonntagvormittag war das Sommerfest 2022 dann auch schnell wieder Geschichte. Allen Helfern vor während und nach der Veranstaltung - wir sind der Meinung, dass war Spitze und wir freuen uns auf das nächste Mal.

Ganz am Schluss wollen wir natürlich nicht vergessen, dem Ristorante Pavarotti auf dem Erfurter Fischmarkt ganz recht herzlich Dankeschön, ähhh Grazie Mille, zu sagen. Das Pavarotti hat uns freundlicherweise mit der Zurverfügungstellung der echt italienischen Pizzateigrohlinge unterstützt und der Teig ebenso wie die Aktion waren schlicht großartig.

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Wer erinnert sich nicht an die Sprüche, die unsere Eltern quasi gebetsmühlenartig immer wieder verwendet haben und die uns daher geprägt haben, Teil unserer Erziehung geworden sind und die uns heute noch sofort  einfallen, wenn wir nachts um 3 geweckt werden?

Einer dieser Sprüche meiner Kindheit ist: Wer gibt, dem wird gegeben! Habe ich damals vielleicht nur verinnerlicht, dass ich meiner Schwester von meiner Schokolade abgeben muss, wenn ich dann irgendwann von ihr auch mal irgendwas zurückhaben will, so ist doch dieser Spruch ein Bestandteil unseres Wertesystems: das Leben sollte aus Geben und  Nehmen bestehen und wer mehr geben kann als Andere, der gibt eben einfach ein bisschen mehr. Geben ist seliger als nehmen, heißt es schon in der Bibel Liebe Kinder, so einfach ist eines der Sozialstaatsprinzipien erklärt.

Es gibt Leute, die meinen, ich solle mich kürzer fassen, daher sei nun endlich der Bogen zu unserem Verein gespannt. Auch uns wurde in diesem Jahr gegeben. Dank einer Förderung aus Lotteriemitteln des TMUEN waren wir in der Lage, unsere alten, doch in die Jahre gekommenen und für einen Raum, in dem regelmäßig auch Sport getrieben wird, eigentlich nicht geeigneten Vereinsheimtische durch moderne Klapptische zu ersetzen.

Das Schicksal der alten Tische war fast schon besiegelt, doch dann kam unser Jungminister Henne auf die Idee:

Er engagiert sich nebenbei ehrenamtlich auch noch bei den Rotariern von Erfurt-Gloriosa und die hatten sich mitten in der Zeit des Ukraine-Kriegs ( 🇺🇦) und der daraus folgenden Flüchtlingswelle ein hehres Ziel gesetzt. Denn sie haben kurzerhand ein leerstehendes und von der Stadt seit langem nicht mehr genutztes Gebäude in Erfurt-Rhoda zu einer Flüchtlingsunterkunft hergerichtet.

Neben Renovationsarbeiten und Reinigung, die viele Helfer und ansässige Firmen bereitwillig unterstützt haben, musste das Objekt schließlich auch noch möbliert werden. Dazu schienen unsere Tische ideal, weil das ehrenamtliche Engagement natürlich auch finanzielle Grenzen hat. Hinzu kommt noch, dass sie sofort verfügbar waren und keiner langen Bestellzeiten bedurften.

Also hat Henne umgehend den Transport organisiert, fleißige Vereinshände haben die Möbel schnell aufgeladen und die Flüchtlingsunterkunft war um eine Grundausstattung an Tischen reicher.

Und weil man ohne Stühle an den Tischen nicht sitzen kann, haben wir auch noch 40 Stühle aus unserem Lager entbehren können und ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Am gestrigen Donnerstag war es dann auch so weit, dass Flüchtlingsheim konnte offiziell seinem Zweck übergeben werden. Im Beisein von MKC-Vizepräsident Martín Hanemann und natürlich dem in Personalunion anwesenden MKC-Rotarier Henne eröffneten Europaparlamentsabgebordnete Marion Walsmann und Bürgermeisterin Anke Hofmann-Domke das „Haus am Silberblick“.

Eine klasse Aktion, wie wir finden, so dass es für uns selbstverständlich war, uns hier einzubringen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle all denjenigen, die das Projekt von der ersten Idee bis hin zur gestrigen Übergabe in die Tat umgesetzt und sich hier aktiv eingebracht haben. Und auch wenn wir immer noch die größte Hoffnung darin setzen, dass dieser grausame Krieg endlich ein Ende findet, so wünschen wir denjenigen, die künftig im Haus am Silberblicke einziehen werden, dass sie hier die Ruhe und den Frieden finden, um die Erlebnisse des Krieges besser verarbeiten zu können.

Zum Nachlesen empfehlen wir auch den heutigen Beitrag der Thüringer Allgemeinen:

Haus am Silberblick im Erfurter Ortsteil Rhoda für Flüchtlinge

Ode an die Väter

Ganz ohne Musik geht es ja eigentlich nie. Wenn ich so an den Sinn des heutiges Tages zu Ehren der Väter denke, fällt mir spontan „The Living Years“ von Mike And The Mechanics ein. Der Titel handelt vom Rückblick auf das schwierige Verhältnis eines Sohnes mit seinem Vater, der halt einfach einer anderen Generation angehörte und eine andere Sprache sprach. Aber eben auch von der Erkenntnis, dass die Auseinandersetzung der väterlichen Vergangenheit mit der vom Sohn repräsentierten Gegenwart die Zukunft opfert, nämlich die begrenzte Zeit, die man miteinander hat. Leider kommt diese Erkenntnis zu spät und der Sohn bedauert, dass er seinem Vater noch so viel zu erzählen gehabt hätte, wenn der Vater noch leben würde. Zu diesem Zeitpunkt ist er gerade selbst Vater geworden und hört das Echo seines Vaters in den Tränen seines neu geborenen Kindes.

Es bedarf an dieser Stelle sicher keiner besonderen Erwähnung, dass das Lied nicht nur sehr viel Wahrheit beinhaltet, sondern eine der größten Balladen der 80er Jahre ist.

Heute ist also Vatertag, der Tag zu Ehren aller Väter und auch wenn dieser Tag Anlass sein sollte, dass jedes Kind seinem Vater eine kleine Freude macht, an ihn denkt, ihn ehrt, möchten wir es natürlich nicht versäumen, allen Vätern und Vätern in spe (in unseren Breiten spricht man ja auch gern vom Männertag) anlässlich ihres Ehrentages zu gratulieren und ihnen einen schönen Tag zu wünschen.

Wusstet ihr eigentlich, dass der Vatertag, wie wir ihn heute begehen, eine Erfindung Berliner Bierbrauer gewesen sein soll? Bedauerlicherweise sind die Beweggründe für diesen Tag nicht ganz so romantisch wie die musikalische Verarbeitung von Mike Rutherford. Die Bierbrauer hatten schlicht die Steigerung des Bierabsatzes im Blick und so bedienten sie sich des Himmelfahrtstages und dessen in das Mittelalter zurückreichender Tradition von Prozessionen in die Natur als einer Art PR-Aktion.

Und auch wenn zwischen Vater und Sohn ja - wie im obigen Lied - nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen ist, so kann man doch von seinem Vater viel lernen. So auch das „sachgemäße Saufen“, in das der Vater den Sohn an diesem Tag einführen sollte. Hauptsache, man hat genug Bier dabei. Und damit man das nicht selbst schleppen muss und sich nicht jeder die „Kremserfahrt“ leisten konnte bzw. kann oder vielleicht einfach Freude an eigener körperlicher Bewegung hat, war der Bollerwagen schnell unverzichtbarer Begleiter auf der Vatertagstour.

Es gibt auch Quellen, die meinen, auch der Vatertag wäre eine Erfindung von den Amis. Da wir fest der Überzeugung sind, dass der Vatertag, wie wir ihn traditionell begehen, urdeutsch sein muss (wie wollen die denn tausende Meilen durch Oregon, Texas oder Arizona mit dem Bollerwagen bewältigen?), berufen wir uns auf die Berliner Variante.

Ganz egal, wie ihr heute euern Vatertag verbringt: Hauptsache ihr habt Spaß!

In diesem Sinne wünschen wir von MKC euch einen schönen Vater-, Männer- oder einfach auch Himmelfahrtstag.

Bleibt schön närrisch!

Es nimmt der Augenblick, was uns die Jahre gaben

Mit diesen Worten, frei nach dem großen deutschen Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe, möchten wir unsere Trauer und aufrichtige Anteilnahme zum Verlust eines guten und langjährigen Freundes des MKC und Unterstützer des Marbacher Karnevals zum Ausdruck bringen.

Heute Morgen hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass

Hartmut Roth

von uns gegangen ist.

Der eigene Slogan seiner Firma „Mehr als Brötchen und Brot“ charakterisiert diesen Mann gar einzigartig, denn Hartmut Roth war nicht einfach nur ein Bäcker bzw. Bäckermeister. Er war ein herzensguter Mensch, ein Freund des närrischen Frohsinns und ein gern gesehener Gast beim MKC.

Nun ist Hartmut Roth für immer von uns gegangen. Wir danken ihm posthum für seine langjährige Treue zu unserem Verein, seine Unterstützung, die Partner- und Freundschaft, die uns schon so lange verbunden hat.

Unsere herzliches Beileid gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie, vor allen Dingen seinem Sohn Torsten, der das Lebenswerk seines Vaters fortgeführt hat, weiterhin führt und der, wie schon sein Vater, einfach mehr ist als ein Bäckermeister, nämlich unser Bäcker Roth.

Der Vorstand im Namen des gesamten MKC

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Diesmal nicht mit Franz Meersdonk und Günther Willers, sondern mit dem Präsidenten und kleinem Gefolge sind wir als Abordnung zu unseren Freunden des MCC nach Mihla aufgebrochen. Go West hieß es um 09:30 Uhr am Startpunkt in heimischen Gefilden.

Nach einer kurzweiligen Fahrt mit dem Bus und Fahrer Tino Köbis wurden wir vom Sitzungspräsidenten des MCC, Mario Metzing, in Empfang genommen. Und nicht nur das Wetter hatte sich Mühe gegeben. Mit Hüpfburg, Kapelle, Tanzeinlagen, Kinderschminken und natürlich ausreichend Getränken und Essen hat der MCC einen tollen Frühschoppen mit Familienfest auf die Beine gestellt.

Scheinbar ganz Mihla war auf Selbigem unterwegs. Nach vielen interessanten Gesprächen, dem einen oder anderen Getränk und schönen Eindrücken sind wir artig am frühen Nachmittag zurückgekehrt. Es bleibt nur, uns bei unserem Fahrer und Freunden des MCC zu bedanken. Bis hoffentlich bald…..

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