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Der schwere Weg zurück zur Normalität

Am Freitagabend war es mal wieder so weit, letzter Freitag im Monat: Versammlung, also Ministertreffen. Da bereits unser halber Vorstand urlaubsmäßig oder anderweitig verhindert war, entschieden wir uns kurzerhand, aus der Versammlung einen Vereinsabend zu machen. Keine feste Tagesordnung, kein fixes Programm, einfach wer Lust hat, kann teilnehmen. Die Zwanglosigkeit des gemeinsamen Beisammenseins und die größere Grundgesamtheit schienen gute Gründe, dass man vielleicht auch mal wieder das eine oder andere Gesicht sieht, was man zuletzt in der Saison 2019/20 zu Gesicht bekam. Wer will schon Vereine im Verein?

Zugegeben, die abwesenden Vorstandsherren waren sicher nicht die einzigen, die urlaubsbedingt abwesend waren. Und dennoch: die Rückläufer waren übersichtlich. Kaum (urlaubsbedingte) Absagen, kaum Zusagen. Selbst die Ankündigung, dass es Thüringer Kurzgebratenes vom Grill gibt (gesponsert vom 2 Ministern, die namentlich nicht genannt werden wollen), änderte daran nichts.

Haben wir uns in den vergangenen 1,5 Jahren wirklich so an unsere Couches gewöhnt, dass wir nicht mehr raus wollen, wenn es mal eine Möglichkeit dafür gibt? Die alten Hasen im närrischen Gemischtwarenladen meinen, das war schon immer so. Im Sommer war nie viel los, die Narren in eine Art Sommerloch-Lethargie verfallen. Wie ich ihn liebe, diesen Satz, den jeder Change Manager als Argument des Widerstands gegen die Veränderung ansehen würde.

Dabei haben wir doch gar nicht mehr so viel Zeit. In gut 100 Tagen ist es schon wieder so weit, dann wollen wir unsere Saison 60-60a-61 begehen.

Naja, zurück zum Vereinsabend: klein, aber fein, war er trotzdem. Das Bier und die Mädchenbrause waren gut gekühlt und schmeckten ebenso wie das Fleischige und sogar für Obst 🍉 war gesorgt. Da merkt man dann eben doch den Unterschied zwischen einer männerlastigen Versammlung oder einem, mit weiblichen Feingefühl angereicherten Vereinsabend.

Und Apropos Veränderung: auch über die neue Saison haben wir gesprochen, denn wir wollen sie, so oder so. Und in der Diskussion war mehrfach von Veränderung die Rede, von den notwendigen Anpassungen und der Flexibilität, die Corona uns sicher auch diese Saison abringen wird. Von einem Verein, der nicht im kommenden Jahr seinen 60. Geburtstag feiern würde, wenn er sich nicht immer wieder als traditionell, und dennoch zeitgemäß und anpassungsfähig präsentiert hätte. Und schließlich auch vom Veränderungswillen in uns selbst, die gemeinsame Sache wieder proaktiv angehen zu wollen. Denn Couchkarneval war gestern - wir schauen optimistisch auf das Morgen.

Bleiben Sie närrisch

Ihr MKC

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